Zanox Mobile Performance Barometer 12.09.2012, 10:54 Uhr

M-Commerce - das ist doch noch mehr drin

M-Commerce ist das Stichwort des Jahres 2012. Der Umsatz in diesem Bereich verzeichnet in Europa ein Wachstum von 152 Prozent. Mehr als 1 Million mobile Transaktionen verzeichnet das aktuelle Zanox Mobile Performance Barometer in den europäischen Kernmärkten. Und dennoch haben ein Drittel der deutschen Unternehmen keine mobile Sites.
Zanox Mobile Performance Barometer
Den meisten Umsatz mit Mobile Commerce gibt es in Skandinavien: Hier beträgt der Anteil des mobilen Kanals am E-Commerce 7,88 Prozent. Das ist fast doppelt so viel als der europäische Durchschnitt von 3,90 Prozent. Deutschland hinkt mit 3,57 Prozent sowohl den Skandinaviern als auch Europa hinterher. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Zanox Mobile Performance Barometer. Der Bereich Retail ist nach Umsatzzahlen weiterhin die wichtigste M-Commerce-Branche. In Deutschland weist dieser Bereich die höchsten Wachstumsraten auf (251 Prozent). Über alle Länder gesehen wächst der Sektor Finanzdienstlöeistunge am stärksten mit 182 Prozent.
Trotz stark wachsender Umsätze aus M-Commerce (204 Prozent) ist Deutschland im europäischen Vergleich das Land mit dem geringsten Anteil an Unternehmen ohne mobile Site und App (34 Prozent gegenüber 44 Prozent in Europa).
Rund ein Fünftel (21 Prozent) der deutschen Advertiser betreiben M-Commerce ausschließlich über ihre mobile Site, zehn Prozent ausschließlich über eine App. Ein Drittel der deutschen E-Commerce-Anbieter verfügen über sowohl mobile Site als auch App.
Die meisten mobilen Transaktionen werden übrigens über iOS-betriebene Geräte abgeschlossen. In Europa läuft über drei Viertel des mobilen Umsatzes (81 Prozent) über iPad, iPhone und Co. Android-betriebene Geräte verzeichnen einen M-Commerce-Umsatzanteil von 24,9 Prozent. Dabei verzeichnet Deutschland die meisten Transaktionen über iOS-Geräte (76 Prozent). Polen ist europäischer Spitzenreiter bei Android-Transaktionen: Knapp zwei Drittel aller M-Commerce-Transaktionen (63 Prozent) fanden dort über Android-betriebene Mobilgeräte statt.



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