SEMSEO: Top-SEO hat Warnung von Google im Gepäck 15.06.2012, 12:29 Uhr

Google nimmt Black-Hat-SEOs ins Visier

SEO-Experte Barry Schwartz hatte in Hannover beunruhigende Neuheiten von Google: Der Suchkonzern ist mit den Methoden der deutschen SEO-Szene nicht einverstanden. Während der Eröffnung der SEMSEO rief Schwartz dazu auf, auf Black-Hat-SEO zu verzichten
"Bevor ich hierher kam, habe ich mich mit den Leuten von Google unterhalten", berichtet Schwartz, Gründer von RustyBrick in New York, "und sie haben mir gesagt, dass ich den deutschen SEOs sagen soll, dass Google sehr genau beobachtet, was sie tun." In seiner Keynote zur Eröffnung des Suchmaschinenmarketing-Kongresses SEMSEO in Hannover am heutigen Freitag warnte Schwartz denn auch vor Link-Manipulationen, wie sie in Deutschland weit verbreitet sind. Link-Kauf und Link-Miete gehören für Google zu den Black-Hat-Methoden, die der Suchmaschinenriese nicht gerne sieht. Stattdessen, so Schwartz, sollen die Seitenbetreiber darauf achten, den besten Content zu haben, der eine möglichst hohe Relevanz für den Nutzer aufweist.
Google schreitet derweil weiter voran in der Integration von Google+ in seine Ökosphäre. Wichtiges Thema in Hannover war deshalb die jetzt erfolgte Umbenennung von Google Places in Google+ Local. Eine Optimierung für Google+ wird also immer wichtiger für ein gutes Google-Ranking.
Die SEMSEO wird von der Hannoveraner SEO-Agentur Abakus veranstaltet und findet in diesem Jahr zum zweiten Mai im festlichen Rahmen des hannoveraner Congress Centers statt, in dem zum Beispiel auch die CeBIT eröffnet wird. An dem eintägigen Kongress nehmen rund 700 Fachbesucher teil. 



Das könnte Sie auch interessieren