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Social Search verändert das Suchverhalten 06.04.2011, 10:41 Uhr

"Emotionale Entscheidungen so wichtig wie rationale"

Die soziale Suche ist schon jetzt ein großes Ding und wird in Zukunft noch viel bedeutender. Diese These vertrat Stefan Weitz, Director Bing bei Microsoft, in seiner Keynote am zweiten Tag der SMX in München.
Social Search verändert das Suchverhalten
Glaubt an die soziale Suche: Weitz
Wie Google bettet auch Microsofts Suchmaschine Bing inzwischen Informationen aus sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter sowie aus Blogs in die Ergebnislisten ein. Das bringt Vorteile für die User, weil sie, sofern verfügbar, Empfehlungen von Freunden angezeigt bekommen und damit noch eine zusätzliche Informationsquelle erhielten.
Die Arbeit für Suchmaschinenoptimierer werde dadurch nicht einfacher, so Weitz. Sie sollten dafür sorgen, dass ihre Seiten auch im Social Web thematisiert würden. So könne es durch eine persönliche Empfehlung auch eine Website, die gewöhnlich auf einer der hinteren Suchergebnisseiten rangiert, nach vorne schaffen. Social Search beeinflusse das Such- und Onlineverhalten sehr stark. "Emotionale Entscheidungen sind genauso wichtig wie rationale Entscheidungen", konstatiert Weitz.
Bisher gebe es jedoch noch keine Untersuchungen, die belegen, wie sehr sich die Klickrate durch die Social Search ändere. Es habe sich aber gezeigt, dass jede Art von Illustration und zusätzlicher Information sich positiv auf die Click-Through-Rate auswirke. Die soziale Suche bringe sowohl den Seitenbetreibern als auch den Suchenden Vorteile. "Social Search lässt sich nicht so leicht mit Spam verstopfen", sagt Weitz. Anhand einer simplen Analyse ließen sich Spam-Communities von natürlich gewachsenen unterscheiden.



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