IVW-Ranking für November 2012 10.12.2012, 15:01 Uhr

Ebay stößt T-Online vom Thron

Den Weihnachts-Shoppern sei Dank: Erstmals konnte das Online-Auktionshaus eBay im November T-Online vom ersten Platz des IVW-Rankings stoßen. Das Nachrichtenportal war seit Juni 2010 unangefochten an erster Stelle. Weitere Erfolgsportale des letzten Monats waren die Games-Sites King.com und Curse.
Neuer Rekord für eBay – und das noch im alten Jahr: Erstmals gelang es dem Portal am bisherigen IVW-Rekordler T-Online vorbeizuziehen: Im November erreichte die Plattform 387,82 Millionen Visits, im Vergleich zum Vormonat eine Verbesserung von 4,7 Prozent. Das Online-Auktionshaus dürfte den Aufstieg vor allem dem (Vor-)Weihnachtsgeschäft zu verdanken haben: Traditionell ist die Seite im November und Dezember – dank dem Shoppen von Christmas-Präsenten – am erfolgreichsten.
T-Online muss die Visit-Goldmedaille damit erst einmal abgeben: Während das Portal im Oktober noch auf stolze 390,57 Millionen Visits kam und sich im Vergleich zum September um 5,34 Prozent steigern konnte, erreicht die News-Site nun "nur" noch 381,52 Millionen Visits, verschlechtert sich um 2,4 Prozent und rutscht damit auf den zweiten Rang. Wie schon im Vormonat bleibt Bild.de mit 232,54 Millionen Visits auf dem dritten Rang. Das News-Portal büßt aber um 3,2 Prozent ein.
Weitere Erfolgsportale im November waren die Spieleangebote: Vor allem die Plattform King.com verzeichnet ein beeindruckendes Wachstum. Sie kann sich um fast 80 Prozent verbessern und erreicht nun 159,58 Millionen Visits – ein Aufstieg um fünf Plätze. Das Gaming-Portal liegt nun auf dem sechsten Rang – knapp hinter Yahoo. Auch Curse springt zwei Plätze nach vorne und erreicht nun 121,39 Millionen Visits, eine Verbesserung von 22,1 Prozent. Allerdings haben die beiden Portale ihr unglaubliches Wachstum vor allem den Visits aus dem Ausland zu verdanken. Mehr als 90 Prozent der Visits stammen nicht aus Deutschland.
Wenig überraschend: Zu den großen Verlierern gehören - wie schon seit September - die Wetterangebote. So verliert Wetter.com um 13,2 Prozent und erreicht im November damit nur noch 35,73 Millionen Visits. Zum Vergleich: Im Juli konnte das Portal noch 87,93 Millionen Visits generieren.
Das Top 20-Ranking:



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