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Studie zur Social-Media-Nutzung deutscher Unternehmen 06.06.2011, 15:45 Uhr

Mehrheit der Dax-Unternehmen verfolgt eine Strategie

Social Media haben sich vom Experimentierfeld zu einem festen Bestandteil der Informations- und Kommunikationskultur deutscher und europäischer Unternehmen entwickelt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der GfK und des Deutschen Investor Relations Verbands.
Studie zur Social-Media-Nutzung deutscher Unternehmen
Von den börsennotierten deutschen Unternehmen nutzen 43 Prozent Facebook, Twitter und andere soziale Medien zur Kommunikation. Bei den Dax-Unternehmen sind es sogar 59 Prozent. In der Schweiz haben sogar 62 Prozent der Unternehmen Social Media als Kommunikationskanal integriert. Dabei verfolgen in Deutschland damit nur 65 Prozent eine entsprechende Strategie, weitere 21 Prozent planen, im kommenden Jahr ein entsprechendes Strategiepapier zu entwickeln. In Großbritannien und der Schweiz liegt bei jeweils zwei Drittel der Unternehmen eine Strategie zugrunde. Mehr als ein Drittel der deutschen Unternehmen lässt den eigenen Mitarbeitern derzeit recht freie Hand, was die Aktivitäten auf Twitter angeht. Sie verfügen über keine strategische Grundlage.

Deutsche Unternehmen ermuntern ihre Mitarbeiter

Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen geht mit dem Thema Social Media eher neutral um, das heißt sie gestatten ihren Mitarbeitern die Social-Media-Nutzung während der Arbeitszeit. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei den europäischen Nachbarn. Von den deutschen Unternehmen ermutigen zwanzig Prozent ihre Mitarbeiter sogar zur aktiven Nutzung von Social Media. Bei den Nachbarn in Österreich, der Schweiz und Großbritannien liegt der Prozentsatz deutlich niedriger. Nur zehn Prozent der Schweizer Unternehmen und acht Prozent bei den britischen Firmen fördern das Social-Media-Engagement ihrer Mitarbeiter.

Ansprache von Multiplikatoren

Die meisten Firmen (42 Prozent) wollen über Social Media neue Zielgruppen erreichen. Auch für die Überwachung von Meinungen und Stimmungen (41 Prozent) werden Social Media genutzt. Zudem gelten sie für 36 Prozent als Innovationskennzeichen. Weitere Ziele sind ein Anstieg der Interaktivität (34 Prozent) und die Steigerung der Bekanntheit (31 Prozent). Bei ihren Aktivitäten haben die meisten Unternehmen nicht die Verbraucher im Visier, sondern vor allem Journalisten. Nicht zuletzt deshalb ist die PR-Abteilung der Unternehmen maßgeblich an der Ausarbeitung der Social-Media-Strategie beteiligt.
Die Studie "DIRK-Stimmungsbarometer" wird vom Deutschen Investor Relations Verband (DIRK) und der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) herausgegeben. Sie basiert auf einer Befragung von mehr als 700 Investor-Relations-Abteilungen börsennotierter Unternehmen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien . Dabei beträgt die Rücklaufquote der Umfrage in Deutschland 36 Prozent, in Österreich 35 Prozent, in der Schweiz 39 Prozent und in Großbritannien elf Prozent.



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