Dropbox Growth Hacks: 6 geheime Tricks

Die Macht der Masse

3. Empfehlungen für Freunde

Da der vorhandene Speicherplatz in der Dropbox schnell zu einem limitierenden Faktor werden kann, haben sich die Gründer ein Konzept überlegt, das Nutzern und Unternehmen zugleich weiterhilft. Über eine Empfehlungsfunktion können bestehende Nutzer Freunde per Mail oder Social Media in wenigen Klicks einladen.
Meldet sich der Freund anschließend ebenfalls bei Dropbox an, profitieren beide, der Einladende und der Eingeladene, weil sie zusätzlichen Speicher erhalten.
Bevor Start-ups zur Neukundenwerbung Tausende Werbeeuros in Anzeigen stecken, könnte man auch über ein Einladungssysten á la Dropbox nachdenken, das für alle Beteiligten Vorteile mit sich bringt. Glaubt man Mitbegründer Housten stiegen die Anmeldungen durch die Empfehlungsfunktion dauerhaft um 60 Prozent an.

4. Social Media

Dass soziale Medien wie Facebook oder Twitter kostengünstige Kanäle zur Publikation und Bekanntmachung von Diensten sind, ist nicht neu. Ob beim Bäcker oder dem Café von nebenan, überall sind Schilder, die den Kunden bitten, die eigene Seite auf Facebook zu liken oder dem Twitter-Account zu folgen.
125 Megabyte Speicherplatz für lau: einzige Bedingung ist "Follow" auf Twitter
(Quelle: Screenshot/Dropbox.com)
Auch Dropbox setzt auf die Wirkung der sozialen Medien. Dabei verwendet das Team jedoch einen speziellen Dreh. Anstelle um Likes zu betteln, werden Nutzer, die den offiziellen Dropbox-Accounts folgen mit mehr Speicherplatz belohnt. Aktuell hat der Haupt-Account von Dropbox auf Twitter rund 4,25 Millionen Follower.
Wie viele Menschen aufgrund des zusätzlichen Speicherplatzes folgen, ist unklar. Geschadet hat die soziale Empfehlungsfunktion sicherlich nicht. Online-Händler könnten ihre Kundschaft beispielsweise mit Rabatt-Aktionen locken, bei denen nur Facebook-Follower in einem begrenzten Zeitraum zehn Prozent Nachlass auf den nächsten Einkauf erhalten.



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