Enhanced Campaigns bei Google AdWords 03.06.2013, 09:10 Uhr

Zehn Tipps

Noch sind die "Enhanced Campaigns" in Deutschland nur eine Option, doch am 22. Juli 2013 macht Google die erweiterten AdWords-Kampagnen zum Standard. Für Werbekunden bedeutet das: Es gibt nur noch eine einzige Kampagne für die Auslieferung der Werbung auf verschiedenen Endgeräten. Wie die Umstellung trotz einiger Tücken gelingt, erklärt Stefan Gaitzsch, Teamleiter SEA bei der Performance-Agentur eprofessional.
1. Mobil-Fähigkeit sicherstellen
Sind Landingpages, Website und Shop für alle oder wenigstens die gängigen mobilen Endgeräte und Betriebssysteme optimiert? Wenn nicht, sollte das zügig nachgeholt werden.
2. Zielgruppe und Onlinenutzungsverhalten kennen
Während man bisher Kampagnen für mobile Endgeräte, Tablets und Desktops getrennt voneinander steuerte, kommen jetzt alle in einen Topf und beeinflussen einander im Hinblick auf die Performance KPIs. Deshalb lohnt sich eine aktuelle Analyse: Wie performen die Kampagnen auf den jeweiligen Endgeräten? Welche Bedeutung haben Smartphones und Tablets wirklich bei der Kundengewinnung? Sucht die Zielgruppe auf allen Endgeräten mit denselben Suchbegriffen?
3. Controlling
Wie auch jetzt schon: Erfolgskriterien im Auge behalten und optimieren, optimieren, optimieren.
4. Zielsetzung und Erfolgsindikatoren hinterfragen
Dies ist der Moment, um die Kampagnen-Ausrichtung kritisch zu hinterfragen. Was will ich? Welche Bedeutung haben Reichweite, Klickrate und die tatsächliche Conversion? Die nun automatische Auslieferung aller Anzeigen auch auf mobilen Endgeräten kann beispielsweise die Reichweite aber auch die Kosten massiv erhöhen, wenn man nicht aktiv gegensteuert.
5. Aktiv frühzeitig umstellen
Wer bis zur von Google vorgesehenen automatischen Migration wartet, verschenkt Budget und Conversions, weil er den mobilen Gebotsvektor nicht einstellen kann, sondern dies Google überlässt. Deshalb: selbst aktiv werden und sobald wie möglich umstellen.



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