Update für App 20.07.2017, 11:01 Uhr

Das ist der neue mobile Google Feed

Smarter und persönlicher: Google hat seinen mobilen News Feed überarbeitet, der sich so individuell und nutzerorientiert wie noch nie gibt. Nun wird eifrig spekuliert: Hält der neue Feed bald Einzug auf die minimalistische Desktop-Startseite von Google?
Der neue Feed soll persönlicher werden - dank Machine Learning.
(Quelle: Google)
Der Nachfolger von Google Now, das neue Feed Update, wurde bereits im Dezember vergangenen Jahres ausgerollt, zunächst nur für Android - iOS soll in Kürze folgen. Jetzt wurde die Google-App noch einmal verbessert, verkündet ein entsprechender Blog-Beitrag. Die KI-Algorithmen sollen den mobilen News Feed persönlicher machen und anzeigen, was den individuellen Nutzer interessiert.
In Form von Google Cards werden die persönlichen Interessen aufgegriffen. Es gibt aktuelle Sportergebnisse der Lieblingsmannschaften, Erinnerungen an Termine aus dem Kalender, den Wettbericht, Video- und Artikelvorschläge oder die Flugdaten aus dem Gmail-Konto.
Persönlicher und auf die einzelne Nutzersituation zugeschnitten
(Quelle: Google)
Möglich macht das der Knowledge Graph, der Fakten zu Menschen, Orten und Sachverhalten zusammenfasst und mit den individuellen Interaktionen im Google-Universum wie Suchanfragen etc. kombiniert. Auch aktuelle globale oder lokale Trends werden berücksichtigt.
Je öfter der User Google verwendet, umso besser und personalisierter wird der Feed. Bekommt der Google-Kunde etwas ausgespielt, was nicht zu ihm passt, kann er den Themen auch wieder entfolgen. Auch das Gegenteil ist der Fall: Es können jetzt gezielte Themenfelder (Filme, Teams, Bands etc.)  direkt aus den Suchergebnissen abonniert werden. Werbung gibt es aktuell noch nicht.
Das Update ist aktuell nur für die mobile App ausgerollt - dennoch wird eifrig spekuliert: Laut Techcrunch könnte auch der Desktop-Bereich bald umgebaut werden - und zwar die Homepage selbst. Soll heißen: Der Feed könnte Einzug auf die aktuell noch sehr minimalistische Startseite halten, was eine der größten Neuerungen der vergangenen Jahre wäre.
Neu im Feed: mehr Inhalte und komplexere und längere Erklärungen
(Quelle: Google)




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