Neue Werberichtlinien 14.03.2018, 09:16 Uhr

Google verbietet Ads für Kryptowährungen

Nach Facebook nun auch Google: Der Internet-Riese hat neue Werberichtlinien verkündet, die unter anderem Ads für Krypowährungen untersagen. Die Gefahren für User, die solche Anzeigen zu sehen bekämen, seien zu groß.
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Google hat seine Werberichtlinien für Finanzdienstleistungen überarbeitet und verbietet ab Juni 2018 jegliche Formen von Anzeigen für Kryptowährungen. Hierzu zählen sowohl Kryptowährungen selbst, als auch damit zusammenhängende Inhalte wie Börsen zum Handel von Kryptowährungen oder Wallets, in denen sie gespeichert werden.
Dieser Schritt bedeutet auch, dass selbst Unternehmen mit seriösen Angeboten keine Anzeigen zu ihren Produkten aus dem Bereich der Kryptowährungen auf Google schalten dürfen. Die Gefahren für User, die solche Anzeigen zu sehen bekämen, wären zu groß, sagte Scott Spencer, Director of Sustainable Ads bei Google gegenüber CNBC.
Zugleich erklärte Google in einem Blogeintrag, wie der Konzern Werbung, die gegen die Regeln verstoße, in großem Stil herausfiltere. Laut Googles "Bad Ads Report" seien im vergangenen Jahr 3,2 Milliarden solcher Ads entfernt worden - mehr als 100 pro Sekunde. Darunter seien zum Beispiel 79 Millionen Anzeigen gewesen, die Nutzer auf mit Schadsoftware verseuchte Websites locken wollten.

Google macht es Facebook gleich

Damit macht es Google Facebook nach. Das soziale Netzwerk hatte bereits im Januar diesen Jahres neue Werberichtlinien verkündet, die ebenfalls Anzeigen für Kryptowährungen untersagen. So dürfen Anzeigen, die mit irreführenden oder betrügerischen Werbepraktiken verbunden sind, nicht mehr geschaltet werden. Als Beispiel nannte Facebook unter anderem Produkte wie binäre Optionen und Kryptowährungen.



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