GDN 01.10.2015, 13:20 Uhr

Google Display Network: Nur für gesehene Ads  zahlen

Die Änderungen beim Google Display Network dürften Werbekunden freuen: Werbeanzeigen müssen nur dann bezahlt werden, wenn sie komplett sichtbar gewesen sind.
(Quelle: Shutterstock.com/Chukcha)
Angesichts der derzeit heiß diskutierten Adblocker-Kontroverse rückt auch die Zukunft der Display-Werbung im Allgemeinen ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Laut Google wird die Mehrheit aller Display-Ads gar nicht gesehen. 56 Prozent der Display-Anzeigen sind nämlich unter dem Seitenbruch, in einem Hintergrund-Tab oder werden aus der Ansicht gescrollt, so das Unternehmen.
Um seinen Werbekunden dennoch einen Gegenwert zu dem kostbaren Werbegeld zu geben, will Google in Zukunft sein Display Network zu einer Medienplattform machen, auf der die Werbungtreibenden nur dann für eine Ad Impression zahlen müssen, wenn die betreffende Anzeige zu 100  Prozent sichtbar war, kündigt Brad Bender, VP Product Management, Google Display Network, im Inside AdWords-Blog an. Die Kampagnen, bei denen auf CPM-Basis abgerechnet wird, sollen in den nächsten Monaten auf so genannte "viewable CPM" (vCPM) umgestellt werden.
Derzeit rechnet Google eine Anzeigenimpression ab, wenn die Ads zu 50 Prozent sichtbar waren. Als sichtbar definiert Google dabei, wenn Display-Anzeigen zu 50 Prozent auf dem Bildschirm für mindestens eine Sekunde erscheinen.
Das Kölner Landgericht hatte vor wenigen Tagen ein Urteil gefällt, nach dem Adblock Plus kein illegales Geschäftsmodell ist.

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