Via DoubleClick 15.11.2016, 10:45 Uhr

Google bringt Native Video Ads für mobile Publisher

Mobile, Mobile, Mobile: Google rüstet weiter auf und launcht ein neues Angebot für Smartphones: native Video-Ads für mobile Publisher.
(Quelle: shutterstock.com/Dacian G. )
Dieses Jahr war für Google das Mobile-Jahr: 2016 gab das Unternehmen nicht nur bekannt, dass der Mobile-Index künftig den Desktop-Index als wichtigsten Index ablösen wird. Auch zahlreiche neue Features für das Smartphone gingen an den Start, etwa "Test my Site" oder neue Click-to-Message-Anzeigen. Jetzt launcht Google ein weiteres Angebot: native Video-Ads für mobile Publisher. Wann die Formate auch hierzulande ausgerollt werden, ist unbekannt.
Hintergrund ist, dass laut Google mehr als die Hälfte aller Smartphone-Nutzer mobile Webseiten wieder verlassen, wenn die Ladezeit mehr als drei Sekunden beträgt. Die neuen nativen Video Ads bietet Google über seine DoubleClick-Plattform an. Sie sollen die Ladezeiten für Videos auf den mobilen Seiten von Publishern beschleunigen und ihnen so auch mehr Einnahmen bescheren, schreibt Adweek.
Wie Google erwartungsgemäß erklärt, wachse das Geschäft mit Videoanzeigen rapide, die monatlichen Video Ad Impressions, die über die Plattformen ausgeliefert wurden, hätten sich seit Januar verdoppelt. Native Ad Impressions, die über DoubleClick ausgeliefert wurden, hätten sich bei einer Publisher-Gruppe (darunter The New York Times, Vogue, Slate and eBay) ebenfalls seit Mai verdoppelt. Bei der New York Times zum Beispiel haben Native Ads nach eigenen Angaben eine viermal höhere Klickrate als durchschnittliche Display-Formate.

Auch Facebook rüstet auf

Mobile und Video - zwei Bereiche, in denen zwischen den großen Tech-Firmen fast schon eine Art Wettrennen in Gang gesetzt wurde. Denn wer richtig Geld mit Werbung auf Smartphones machen möchte, muss vor allem eines sein: schnell.
Auch Facebook übt seit einiger Zeit mehr Druck auf Marken aus, um die Ladezeiten zu erhöhen und hat dazu jüngst das neue Feature namens "Prefetching" eingeführt. Dadurch werden die Webseiteninformationen im Vorfeld bereits abgerufen - allerdings im Hintergrund, und das ehe Nutzer überhaupt auf eine Anzeige klickt.



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