Google: Die größten AdWords-Fehler

8. Falsche oder ungenaue Zielseiten

Ein wesentlicher Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg einer AdWords-Kampagne ist vor allem, was nach dem Klick auf die (keyword-optimierte) Anzeige passiert. Findet der Nutzer und potenzielle Kunde nicht innerhalb weniger Klicks das gewünschte Produkt respektive die gewünschte Datei, springt er ab und versucht sein Glück womöglich bei der Konkurrenz. In dem Fall haben wir nicht nur für den Klick bezahlt, sondern auch keinen Umsatz generiert - also ein deutliches Minus-Geschäft.
Idealerweise findet der Nutzer nach Klick auf die Anzeige sein gewünschtes Produkt in weniger als drei Klicks. Dies wiederum erfordert eine zielgerichtete und einfach Navigation innerhalb der Webseiten-Struktur und ansprechende Inhalte, die für potenzielle Kunden relevant sind. Um sicherzustellen, dass die richtige Zielseite verwendet wird, ist es erforderlich jedem Keyword eine Zielseite zuzuordnen, die nicht der Zielseite entspricht (so genanntes Deeplinking). Bei größeren Konten mit tausenden Keywords erfordert dies eine ausgefeilte Strategie und optimierte Prozesse, um sicherzustellen, dass die verwendeten Keywords weder auf 404-Seiten verweisen, noch die Zielseite (und deren Inhalt) sich merklich verändert haben. Google selbst sagt zu diesem Thema: "Ihre Zielseitenerfahrung wirkt sich nicht nur auf den Qualitätsfaktor, sondern auch auf Ihren Anzeigenrang und Ihre Werbekosten aus."
Es ist daher äußerst wichtig, für diesen Optimierungsschritt ausreichend Zeit aufzuwenden. Je nach Unternehmensgröße und Ressourcen bietet sich hierfür eine Mischung aus automatisierten Prozessen und manuellem Eingriff an, um zu garantieren, dass der potenzielle Kunde für den verwendeten Suchbegriff die relevanteste Zielseite sieht.
Allgemein sollten die folgenden fünf Tipps für eine gute Landing Page angewendet werden:
  • Relevante Inhalte - je höher die Übereinstimmung zwischen Suchbegriff, Anzeige und Seiteninhalt, desto besser die Zielseitenerfahrung
  • Klare Navigation - zu viele Links, irrelevante Zusatzinformationen verwirren den potenziellen Kunden und führen meist zu Absprüngen
  • Call-to-action und hochauflösende Bilder - visuelle Elemente spielen für die Entscheidung des Nutzers eine wesentliche Rolle. Je besser diese Elemente dargestellt werden, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass der Webseitenbesucher eine Conversion ausführt
  • Sicherheit und Vertrauen - Hinweise zu Datenschutzbestimmungen, sicherer Zahlungsabwicklung oder positiven Bewertungen von Dritten stärken das Vertrauen in die Webseite und fördern die Kaufentscheidung
  • Geschwindigkeit - die Ladegeschwindigkeit der Zielseite hat nicht nur einen Einfluss auf den Qualitätsfaktor, sondern auch darauf, ob der potenzielle Kunde wartet oder abspringt. Insbesondere auf Mobiltelefonen können Millisekunden einen großen Unterschied ausmachen



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