Teil 2 20.07.2015, 08:15 Uhr

Google: Die größten AdWords-Fehler

Googles Haupteinnahmequelle sind die vorrangig textbasierten AdWords-Anzeigen. INTERNET WORLD Business präsentiert den zweiten Teil der größten Fehler, die Werbungtreibende dabei machen können.
(Quelle: Shutterstock.com/Bloom Design)
Im ersten Teil der Serie hat Michel Ramanarivo, Teamleiter SEA bei Trust Agents, bereits die ersten fünf Google AdWords-Fehler vorgestellt. In Teil zwei folgen nun weitere fünf.
6. Buchung sämtlicher Keyword-Optionen
Mit den vielfältigen Keyword-Optionen tendieren die meisten Werbungtreibenden dazu, sämtliche Möglichkeiten einzubuchen, ohne sich im Klaren darüber zu sein, welche für das Geschäftsmodell, das Unternehmen oder den Markt die richtige Option ist. In AdWords (und auch Bing) stehen die folgenden vier Keyword-Optionen zur Verfügung:
  1. Exakt (exact)
  2. Wortgruppe (phrase)
  3. Weitgehend modifiziert (modified broad)
  4. Weitgehend (broad)
Wie anzunehmen ist, verhalten sich die einzelnen Übereinstimmungstypen unterschiedlich und sollten daher auch Teil einer gut geplanten AdWords-Strategie sein. Die Wahl der richtigen Keyword-Option beeinflusst mitunter deutlich die AdWords Ergebnisse, insbesondere die folgenden Punkte sind hierbei zu beachten:
Gebote - der durchschnittliche Klickpreis variiert stark je nach Übereinstimmungstyp und Markt. Mit dem richtigen Übereinstimmungstyp lassen sich so Kosten effektiv steuern und profitable Kampagnen erreichen
Anzeigentext - basierend auf dem Keyword-Übereinstimmungstyp wird eine Anzeige für bestimmte Suchbegriffe ausgespielt. Durch falsche Verwendung dieser Keyword-Typen werden dem Nutzer häufig irrelevante Anzeigen präsentiert. Dies reduziert die Klickrate und somit den Qualitätsfaktor.
Ein wichtiger Aspekt soll hier nicht vergessen werden, genau wie positive Übereinstimmungstypen unterschiedliche Möglichkeiten der Verwendung zulassen, gilt dies auch für negative Keywords. Hier werden lediglich Exakt, Wortgruppe und Weitgehend unterschieden, aber die Verwendung der einzelnen ist durchaus deutlich anders als im positiven Keyword-Portfolio. So werden etwa nahe Varianten im negativen Exakt nicht ausgeschlossen.



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