Google: Die größten AdWords-Fehler

4. Zu viele Keywords pro Anzeigengruppe

Wie bereits in den vorangegangenen Punkten erwähnt, spielt für den Google Algorithmus die Relevanz eine entscheidende Rolle in der Bewertung und dem Ausspielen von Keywords und Anzeigen. So ist es ideal, wenn den Keywords einer Anzeigengruppe eine Anzeige (oder auch mehrere Anzeigen) zugeordnet ist, die die relevanten Keywords enthält. Durch zu viele Keywords in einer Anzeigengruppe wird dies verhindert, da nicht mehr alle Keywords im Anzeigentext aufgenommen werden können. Werden auch noch unterschiedliche Übereinstimmungstypen der Keywords in der gleichen Anzeigengruppe verwendet, leidet die Relevanz zusätzlich.
Am sinnvollsten ist es, die Anzeigengruppen thematisch zu gliedern und somit jeder
Anzeigengruppe lediglich die spezifischsten Keywords zuzuordnen:
  • Anzeigengruppe 1: Schuhe kaufen in Berlin
  • Anzeigengruppe 2: Hosen kaufen in Berlin
  • Keywords: schuhe kaufen berlin / in berlin schuhe kaufen
  • Keywords: hosen kaufen in berlin / in berlin hosen kaufen
Durch diese granulare und thematische Aufteilung der Anzeigengruppen können optimal auf die Keywords abgestimmte Anzeigen hinterlegt werden, die höchst relevant sind und somit den Qualitätsfaktor steigern. Für fortgeschrittene AdWords-Nutzer bietet es sich an, die verschiedenen Keyword-Optionen zusätzlich auf Kampagnen- oder Anzeigengruppe-Ebene zu unterteilen.

5. Kombination von Such- und Displaynetzwerk

Um schnell zu starten oder auch aus Unwissenheit werden oft Kampagnen gleichzeitig für das Such- und Displaynetzwerk eingebucht. Mit dieser Einstellung werden nicht nur bestimmte Features ausgeblendet (und somit Optimierungsmöglichkeiten eingegrenzt), sondern man ist außerdem nicht in der Lage die volle Leistung des Such- respektive Displaynetzwerk für jede Kampagne auszuschöpfen. Beide Netzwerke verhalten sich anders, während das Displaynetzwerk verstärkt als Push-Kanal verwendet wird, können Anzeigen im  Suchnetzwerk die Intentionen des Nutzers an Hand der eingegebenen Suchbegriffe sehr genau ausgerichtet werden.
Die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten der beiden Netzwerke umfassen beispielweise: 
  • Anzeigenformate
  • Ausrichtungsmöglichkeiten (Targeting)
  • Anzeigenerweiterungen
  • Gebotsebenen
Durch die unterschiedlichen Einstellungen ergeben sich andere Optionen der Optimierung und Skalierung der verwendeten Kampagnen. Daher sollten unterschiedliche Kampagnen mit dem idealen Targeting pro Netzwerk verwendet werden. Erfahrene AdWords-Nutzer verwenden zusätzlich verschiedene AdWords-Konten pro Netzwerk.
Weitere Google AdWords-Fehler gibt es im zweiten Teil.



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