Serie, Teil 2 18.04.2016, 09:30 Uhr

AdWords optimal nutzen: Gestaltung der Anzeigen und Erweiterungen

Je attraktiver und individueller eine AdWords-Anzeige gestaltet ist, umso eher animiert sie zum Klick. Auch Google selbst bietet dafür zahlreiche Möglichkeiten.
(Quelle: Shutterstock.com/PlusONE)
Von Laura Höß, Teamleader im Bereich Media bei der Online Solutions Group GmbH
Wer heute Google Adwords für das Bewerben seiner Website nutzt, sieht sich je nach Branche meist mehr oder weniger großer Konkurrenz ausgesetzt. Um geklickt zu werden, müssen die Anzeigen möglichst exakt zu den Suchanfragen passen und auch inhaltlich überzeugen. Mit Anzeigenerweiterungen oder der ­automatischen Keyword Insertion stellt Google Tools zur Verfügung, die - richtig eingesetzt - die Attraktivität einer Adwords-Anzeige deutlich steigern können.
Im ersten Teil dieser Artikelserie wurde erläutert, welche Verbesserungspotenziale die Struktur des ­Adwords-Kontos und der Aufbau von Adwords-Kampagnen bieten. Wer beispielsweise Search- und Display-Anzeigen in ­einer gemeinsamen Kampagne laufen lässt, verschenkt unnötig Potenzial.
In diesem Artikel geht es um die Anzeigen selbst: Welche Fehler werden beim Erstellen von Adwords-Anzeigen besonders häufig gemacht - und wie lassen sie sich vermeiden?

Nur eine Anzeigenvariante aktiv

Um die Kampagnenperformance laufend verbessern zu können, ist es wichtig, die Anzeigentexte regelmäßig auszuwerten und zu optimieren. Aus diesem Grund sollte pro Anzeigengruppe nicht nur eine Anzeige aktiv sein, sondern es sollten immer mindestens drei Texte laufen. So lässt sich herausfinden, welche Variante bei den Usern besser ankommt und eher zum gewünschten Ziel führt.
Die gängige Vorgehensweise ist es, die jeweils schlechteste (gemessen an den Unternehmenszielen) Anzeige pausieren zu lassen und dafür ­eine neue Anzeigenvariante online zu stellen. So kann die Conversion Rate laufend gesteigert werden. Die Auswertung und Optimierung sollte dabei immer pro Anzeigengruppe erfolgen.

Anzeigentexte passen nicht zu Keywords

Die aktiven Anzeigen sollten immer so ­exakt wie möglich zu den entsprechenden Keywords passen. Sucht der User beispielsweise nach einer schwarzen Damenjeans in Größe 34, sollte die Anzeige diese Ele­mente enthalten, um dem User zu zeigen, dass ­genau das gewünschte Produkt im Shop verfügbar ist. Am besten sollte das Suchwort genauso in der Anzeige erscheinen, wie es der Nutzer eingegeben hat.

Die Deeplinks sind unpassend

Damit allein ist es jedoch nicht getan. Oft passen die Anzeigentexte zwar zu den gesuchten Keywords, aber die hinterlegten Deeplinks führen auf eine zu generische Seite oder gar auf die Startseite der Web­site oder des Online-Shops. Um dem User auch direkt das erwartete Produkt oder die Dienstleistung aus der Anzeige präsentieren zu können, muss auch die Landing ­Page immer zu den Keywords und zum Anzeigentext passen.
Dabei sollte möglichst granular vorgegangen werden. Je spezifischer die Landing Page zu der Suche passt, desto besser für den User. Nur so lassen sich gute Nutzerdaten und eine gute Conversion Rate erzielen.



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