So sieht eine erfolgreiche Cross-Channel-Strategie aus

Konsistenz auf allen Kanälen

In einer "Omni-Channel-Welt" erleben Kunden Produkte und Marke nahezu immer und überall. Sie sehen Anzeigen in ihren Facebook-Newsfeeds, oder auf Google, auf Twitter, auf der offiziellen Unternehmens-Website und auch offline auf einer Plakatwand auf dem Weg zur Arbeit. Nichts ist also wichtiger als Konsistenz in allen Kanälen zu gewährleisten. Einer weltweiten Kundenbefragung von SDL zufolge erwarten 90 Prozent aller Kunden, in jedem Kanal die gleiche Erfahrung mit Unternehmen und Marken zu machen. Andere Studien unterstreichen die Preissensibilität der User: weichen Online- und Offline-Angaben extrem voneinander ab, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie sich an anderer Stelle umsehen und zur Konkurrenz wechseln.
Diese Konsistenz zu erreichen, mag schwierig erscheinen, zahlt am Ende aber auf die wichtigsten Punkte ein: die Ansprüche und Wünsche der Kunden zu treffen und gleichzeitig eine hochwertige Experience zu liefern - egal in welchem Kanal. Dabei kann eine integrierte Kommunikation von Preisen, Verfügbarkeiten und Botschaften sehr helfen. Ein Beispiel: Intelligente Technologien erstellen auf der Basis der leistungsstärksten Produkte eines Onlineshops und/oder von Google Shopping-Kampagnen automatisiert Facebook-Anzeigen und tragen sie ins soziale Netzwerk. Werbekunnden müssen somit nicht mehr jede Facebook-Anzeige für jedes Produkte einzeln erstellen, sondern bewerben nur die mit der höchsten Nachfrage und besten Performance.

Die heutige Customer Journey ist immense komplex

Attribution hilft, das Budget im Gleichgewicht zu halten: Die heutige Customer Journey ist immense komplex und beinhaltet zahlreiche Touchpoints über mehrere Kanäle hinweg, die letztendlich alle zur Conversion führen sollen. Marketer müssen daher die relativen Auswirkungen jeder einzelnen Interaktion in jedem Kanal verstehen, um ihre Strategien entsprechend planen und abstimmen zu können. Nicht zu vergessen, sicherzustellen, dass Werbebudgets in wirklich alle Kanäle fließen, die eine Konvertierung begünstigen.
Attribution spielt hierbei eine große Rolle - richtig eingesetzt, kann sie den echten Customer Path zur Conversion aufzeigen und abbilden, wie wichtig welcher Kanal für diese Kaufentscheidung gewesen ist. Erkenntnisse wie diese wiederum sind entscheidend für Prognosen und künftige Investitionsentscheidungen - wo sollten etwa Ausgaben erhöht werden, wo nicht?
Bei zahlreichen Touchpoints aber verdichtet sich natürlich auch die Komplexität der Bewertung. Während viele Marketer mittlerweile verstanden haben, dass die Budgetzuweisung aufgrund des letzten Klicks (Last Touch Attribution) stark vereinfacht ist, ist der Weg zum Einsatz fortgeschrittener Lösungen noch lang. Laut einer Studie von Forrester Consulting (Cross-Channel Attribution Must Convert Insight Into Action) nutzt nur jeder neunte Advertiser solche neuen Lösungen. Etwa ein Viertel (23 Prozent) dagegen verlässt sich noch immer auf die Single-Klick-Modelle, die entweder den ersten oder den letzten Klick begünstigen.
Die gute Nachricht: Marketer haben zunehmend Zugang zu mehr und besseren Daten - über Kunden und deren Surf- und Kaufverhalten - und auch die Technologielösungen, um die Daten in Echtzeit zu verwerten. Dadurch wird es zunehmend leichter, wirklich ganzheitliche Cross-Channel-Attributionslösungen zu entwickeln, die das Budget auch wirklich dem richtigen Punkt entlang der Customer Journey zuweisen. Weg mit den Silomauern - Kunden möchten nicht mehr nur länger auf einen Kanal begrenzt interagieren. Die moderne Customer Journey ist grenzüberschreitend und kennt keine Silos.



Das könnte Sie auch interessieren