Drei mobile Werbeformate, die sich für Branding eignen

Interaktionsmöglichkeiten von Rich Media und Native Ads

Rich Media Ads: Besonders gute Ergebnisse erzielen interaktive Formate, die auf die Bedienmöglichkeiten von Smartphones und Tablets setzen. Rich Media Ads basieren meist auf HTML5 und ermöglichen eine Interaktion des Nutzers mit dem Werbemittel. Das steigert die Auseinandersetzung mit der Marke. Dazu gehören beispielsweise Blättern, Vergrößern, Abspielen von Video und Audio, Nutzung von Smartphone-Funktionen wie Schütteln oder das Versenden von SMS. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Slimfast hat die Interaktionsmöglichkeiten von Rich Media Ads auf kreative Weise in einer Brand-Kampagne für eine neue Produktlinie genutzt: Durch das Schütteln des Smartphones konnten die Nutzer die Geschmacksrichtungen wechseln und jeweils Zusatzinformationen wie Nährwerte abrufen. Durch die positive Nutzererfahrung lag die Interaktionsrate im Vergleich zum üblichen Branchenschnitt um 100 Prozent höher.
Native Ads: Native Ads werden vom Nutzer wahrgenommen, indem sie sich nahtlos in das Content-Umfeld des Publishers einfügen und damit im Lese- und Nutzungsfluss gesehen werden. Dadurch stoßen sie auf hohe Akzeptanz beim Nutzer, da sie das Konsumieren der Inhalte nicht stören oder unterbrechen. Für den Erfolg von Native Ads ist es wesentlich, dass die Anzeige einen Mehrwert in Form von interessanten Informationen oder unterhaltenden Elementen gibt. Das ist wichtig für beide Seiten - sowohl für den Publisher, der mit dem gut gemachten Werbemittel seinen Content vielmehr ergänzt und aufwertet, und für den Werbungtreibenden, der so auf ein offenes Ohr bei seinen Zielgruppen stößt.
Der Mobilfunkanbieter Virgin Mobile konnte mit mobilen Native Ads in Kooperation mit Buzzfeed die Zustimmung zu der Aussagen "Virgin Mobile ist eine Marke, die ich beim Kauf meines nächsten Mobiltelefons in Erwägung ziehe" um 150 Prozent steigern. Mit einem 24/7-Social-Newsroom-Ansatz haben die Marke und Buzzfeed gemeinsam Content produziert, der auf aktuelle Trends im Social Web aufgesprungen ist und die Zielgruppe zum Teilen angeregt hat.
Weitere Anregungen für geeignete Mobile Banner für Branding-Kampagnen gibt es auf der Seite des Interactive Advertising Bureau (IAB).
Um auch bei Branding-Kampagnen relevante Reichweiten bei den Zielgruppen zu erzielen, ist es notwendig, dass die geeigneten Formate programmatisch buchbar sind. Zudem müssen Standards für Branding-Formate definiert werden, die es möglich machen, im mobilen Web wie auch im App-Umfeld Reichweiten skalierbar zu machen. Hier gibt es definitiv noch Nachholbedarf. Die innovativen und marktführenden Marken haben erkannt, dass mobile Werbung - im Browser wie in Apps - ein wichtiger Kanal ist und die Nachfrage steigt, die Nutzer auf dem Smartphone anzusprechen. Mobile Publisher und App-Anbieter sollten auf den Bedarf reagieren und lieber die Anzahl der zur Verfügung stehenden Werbeflächen reduzieren, dafür aber auf Premium-Formate setzen. Marken haben einen größeren Nutzen von mobiler Werbung, wenn sie sich exklusiver und großformatig präsentieren können. Die Nutzer wiederum profitieren davon, dass Werbeeinblendungen kreativer und attraktiver werden. Publisher können ihre Werbeflächen besser vermarkten. Letztlich profitieren alle Beteiligten, wenn mobile Werbung relevanter, kreativer und schöner wird.




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