OMS Werbewirkungsstudie 2012 03.09.2012, 10:02 Uhr

Der periphere Sichtkontakt ist entscheidend

Werbung benötigt nicht zwingend einen zentralen, direkten Blickkontakt, um eine Werbewirkung zu erzeugen. Das zeigen die ersten Ergebnisse der aktuellen "OMS Werbewirkungsstudie 2012". Im Rahmen der Studie wurde untersucht, welchen Einfluss der periphere Sichtkontakt auf die Wirkung von Online-Werbung besitzt.
Welchen Einfluss hat der periphere Sichtkontakt - also die Wahrnehmung aller Elemente (Inhalte und Werbung) aus dem Augenwinkel - auf die Wirkung von Online-Werbung wirklich? Die Antwort gibt der Vermarkter OMS in der aktuellen "Werbewirkungsstudie 2012", die in Zusammenarbeit mit eye square umgesetzt wurde. Demnach erzeugt Online-Werbung beim peripheren Sichtkontakt des Nutzers mit dem Werbemittel eine klare positive Wirkung.
Vor allem auf die Werbewirkungsparameter Awareness (Plus von 28 Prozent), Image (Plus von vier Prozent) und Impact (Plus von 10 Prozent) hat der periphere Sichtkontakt einen positiven Einfluss. Im direkten Vergleich mit dem zentralen Sichtkontakt erreicht der periphere Sichtkontakt beim Werbeindikator "First Choice" sogar einen um 25 Prozent gesteigerten Effekt beim Nutzer.
Zum Einsatz kam bei der OMS Werbewirkungsstudie ein Remote Eye Tracking Verfahren, das die Betrachtungsdauer auf den Display-Werbemitteln am Bildschirm erfasst, erklärt Stefan Schönherr, Senior Research Consultant bei eye square. "Im Rahmen der Untersuchung sind wir auf einen unerwartet starken Werbewirkungseffekt des peripheren Sichtkontaktes gestoßen. Das bedeutet, dass die Werbung keinen zentralen, also direkten Blickkontakt benötigt, um eine Werbewirkung zu erzeugen. Dies ist insbesondere im Zusammenhang mit der technischen Messung von Werbemittelsichtbarkeiten hoch relevant", so Schönherr.
Für die Werbewirkungsmessung wurden im Mai 2012 20 konkrete Marken-Kampagnen mit Standard-Display-Formaten auf regionalen Nachrichten-Websites der OMS Tageszeitungs-Kombi untersucht und 360 Internetnutzer befragt.
Weitere Ergebnisse der "OMS Werbewirkungsstudie 2012" werden sukzessive in den nächsten Wochen veröffentlicht.



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