Coalition for Better Ads 22.03.2017, 07:55 Uhr

Das sind die nervigsten Werbeformate für Desktop und Mobile

Die "Coalition for Better Ads" will mit Mitgliedern wie Google, Facebook oder dem BVDW und IAB neue globale Standards für Online-Werbung erarbeiten. Welche Formate für Nutzer am nervigsten sind, präsentierten die Partner heute.
(Quelle: shutterstock.com/Bella-Melo)
Im Herbst vergangenen Jahres schlossen sich namhafte Unternehmen, Agenturen und Verbände zur "Coalition for Better Ads" zusammen. Zum Verbund gehören Vermarkter wie Google und Facebook, Adtech-Dienstleister wie Appnexus, Branchenverbände wie der BVDW und die World Federation of Advertisers, Werbungtreibende wie Procter & Gamble und Unilever sowie Mediaagenturen wie GroupM oder die Omnicom Media Group.
Ihr gemeinsames Ziel: Mit besseren Werbeformaten das digitale Nutzererlebnis verbessern. Das wiederum soll in erster Linie durch das Erarbeiten neuer globaler Standards möglich werden.

Nicht user-freundlich: 18 Formate fallen raus

Um herauszufinden, welche Anzeigenformate Online-Nutzer am meisten nerven, hat die Coalition eine Studie durchgeführt. Dabei wurden über 25.000 Konsumenten in den USA und in fünf europäischen Ländern 104 Werbeformate, eingebettet in Online-Artikeln auf dem Desktop und mobilen Geräten, präsentiert. Sie sollten dann bewerten, welche Formate ok sind und bei welchen sie einen Adblocker einsetzen würden.
Die Ergebnisse dieser Erhebung hat die Coalition for Better Ads nun vorgestellt. Insgesamt gibt es 18 Formate, die so bei den Konsumenten nicht (mehr) gewünscht sind. Sie gelten als nicht-nutzerfreundlich und sollen die Installation von Adblockern begünstigen.
Diese sechs Desktop-Formate
  • Pop-up-Anzeigen mit und ohne Countdown
  • Auto-Play-Videos mit Ton
  • Prestitial Ads mit Countdown
  • große Sticky Ads am "Boden" (Formate 970x250 und 580x400)
und zwölf Mobile-Formate sind betroffen:
  • Pop-up-Anzeigen mit und ohne Countdown
  • Prestitial Ads mit und ohne Countdown
  • Anzeigen, die 30, 35 oder 50 Prozent der Höhe einer mobilen Seite belegen
  • Flash- und animierte Anzeigen
  • Auto-Play-Videos mit Ton
  • Poststitial Ads mit Countdown
  • Full-Screen Scrollover Ads
  • große Sticky Ads am "Boden"
Wie die Formate genau aussehen, seht ihr in der Bildergalerie:

Zur "Coalition for better ads" gehören Google, Facebook, AppNexus oder die Verbände BVDW und IAB. Sie wollen bessere Online-Werbung schaffen und haben dafür untersucht, welche Desktop- und Mobile-Werbeformate beim Nutzer nicht gut ankommen.




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