Online Marketing Rockstars 17.02.2018, 11:01 Uhr

Philipp Westermeyer: "In die USA zu gehen, ist sehr schwierig"

Im vergangenen Jahr machten den Online Marketing Rockstars einige Pannen wie Payment-Ausfälle zu schaffen. Warum 2018 alles funktionieren soll und wie es um die Internationalisierung steht, erklärt Gründer Philipp Westermeyer im Interview.
Philipp Westermeyer, Co-Gründer und Geschäftsführer Online Marketing Rockstars
(Quelle: Online Marketing Rockstars)
Er ist der Kopf hinter der Marke Online Marketing Rockstars (OMR): Philipp Westermeyer betreibt ein Sammelsurium aus Publishing, Podcast, Seminaren und Event. Letzteres - die Konferenz inklusive Messe - findet in diesem Jahr am 22. und 23. März in Hamburg statt. Dass hinter den verschiedenen Konzepten ein straff organisiertes System steckt und wie in diesem Jahr Pannen aus 2017 vermieden werden sollen, erklärt Westermeyer im Interview.
Die Online Marketing Rockstars sprechen von sich selbst gerne in Superlativen. Was sind denn dieses Jahr die Highlights, was wird besser, toller und anders als in den vergangenen Jahren?
Philipp Westermeyer: Es wird zwei Expo-Bühnen geben, wo Weltklasse-Speaker zu sehen sind und zwar an die hundert für 25 Euro, das ist für mich schon einmalig. Daneben gibt es wirklich für jedes Interessengebiet ein Side Event und zahlreiche Konzerte. Und natürlich haben wir für die Konferenz-Bühne auch wieder eine erhebliche Mischung aus Wissen, Inspiration und Begeisterung eingeplant….

Es sollen 2018 bis zu 40.000 Besucher kommen. Wie wollen Sie in diesem Jahr Probleme wie die Einlassthematik oder den Payment-Ausfall aus dem vergangenen Jahr umgehen? 
Westermeyer: Wir werden das Event etwas dezentralisieren, das heißt, es gibt drei Eingänge und Check-Ins bereits am Flughafen und in vielen Hotels. Außerdem versuchen wir natürlich auch uns technisch weiterzuentwickeln. Warten wir es mal ab. Aber wir sind sicher, es wird weniger Schlangen und eher erfreuliche Momente geben, wo eigentlich Schlangen wären...
Neben der eigentlichen Konferenz gibt es ja nun auch die Ausstellung am Vortag. Wie hat sich die Expo entwickelt, gibt es in diesem Jahr Änderungen am Messe-Konzept?
Westermeyer: Wir haben dieses Jahr alle Hallen über die komplette Zeit, also beide Tage, offen. Es gibt eine zusätzliche Expo-Bühne mit zwei Programmtagen und daneben ist die Anzahl an Ausstellern und Masterclasses gesund gewachsen in allen Bereichen. Und, ja natürlich auch die Konzerte am Donnerstagabend werden "wachsen" - für jeden sollte etwas dabei sein und jeder wird jemanden kennen.

Die Rockstars haben im Vergleich zur dmexco oder der d3con eher den Ruf als entspannte Entertainment-Veranstaltung, als großes Networking-Event, als "Show". Stört Sie das, wollen Sie mehr mit Ihren Fach-Speakern und Themen in Erscheinung treten oder ist das ein bewusstes Konzept?
Westermeyer: Wir verfolgen schon ein eigenes Konzept, ganz klar. Gleichzeitig werden wir sicher ähnlich viele oder mehr Fach-Speaker haben als alle weltweiten Veranstaltungen in unserem Bereich. Wir glauben, die verschiedenen Elemente passen einfach gut zusammen. Niemand nimmt bei uns weniger Know-how, Informationen oder Kontakte mit, weil es entspannter zugeht oder Musik-Stars auftreten. Wir glauben das Paket ist sehr reichhaltig und viele Leute freuen sich besonders auf die Tage und haben sie persönlich und geschäftlich lange in bester Erinnerung. 
Sie haben eine starke Brand - gibt es Pläne diese weiter auszubauen, international?
Westermeyer: Wir kommen vermutlich gar nicht drum herum uns auf etwas Wachstum einzustellen, wenn wir solide Arbeit machen, alleine weil unser Thema so viel Rückenwind hat in der Wirtschaft und Gesellschaft. Internationales Wachstum versuchen wir innerhalb von Europa in Hamburg aufzufangen. In die USA zu gehen, ist sehr schwierig, da gibt es viele Events und viele große Firmen aus der Branche bieten eigene Sachen an. Nach Asien zu gehen überlegen wir immer mal wieder, aber dann kommen andere Sachen dazwischen. Auch in 2018 haben wir vor, neue Sachen auszuprobieren rund um die Marke - aber vermutlich eher in Deutschland.



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