Serie, Teil 2 24.04.2017, 14:42 Uhr

Linkbuilding: Strategien, Maßnahmen und die wichtigsten Tools

Linkbuilding ist ein kontinuierlicher Prozess, der in drei Schritten abläuft. In dieser Folge geht es um Schritt 2 und 3: Linkstrategie und Linkbuilding-Maßnahmen.
(Quelle: shutterstock.com/Rawpixel.com)
Von Stefan Gutmann, Spezialist für SEO bei der Klick Piloten GmbH
Gute Backlinks gefallen Suchmaschinen und Nutzern. Sie aufzubauen erfordert Sorgfalt und kreative Lösungen. ­Spezialisierte Agenturen können das erledigen - die Webseiteninhaber sollten es ihnen aber nicht komplett überlassen. ­Eine enge Abstimmung ist hier zu empfehlen, denn der Betreiber einer Website kann in der Regel am besten beurteilen, welche Links sich wirklich lohnen.

Die Linkbuilding-Strategie

Man spricht inzwischen nicht mehr von bloßem Linkaufbau, sondern von komplexem Link-Management. In diesem zweiten Schritt sollen schließlich Verknüpfungen hergestellt werden, zu denen das Unternehmen gern steht und die für den Nutzer einen echten Mehrwert schaffen. Und die Verknüpfungen sollen immer auf dem neuesten Stand sein, denn der Wert der einzelnen Links kann sich schnell sehr ändern. Daher beginnt der Zyklus aus Analyse, Plan und Maßnahmen immer wieder von Neuem.
Linkbuilding ist keine reine SEO-Angelegenheit mehr. Es wird immer wichtiger, dass die Suchmaschinenexperten mit ­anderen Abteilungen zusammenarbeiten, beispielsweise mit der PR-Abteilung.

Link Opportunities herausarbeiten

Für die Festlegung der künftigen Linkbuilding-Strategie sollte eine Liste mit sinnvollen beziehungsweise gewünschten Verknüpfungsmöglichkeiten (Link Oppor­tunities) erstellt werden. Diese kann beispielsweise folgende Kategorien enthalten:
  • Allgemeine Verzeichnisse (Meinestadt.de, Gelbeseiten.de, Yelp.de)
  • Maps (Google My Business, Apple Maps)
  • Herstellerverzeichnisse (etwa Wlw.de)
  • Branchenspezifische Verzeichnisse
  • Hochwertige Blogs / Websites von Partnerschaften / Kooperationen / Kunden
  • Communitys
  • News/PR
  • Social Influencer
  • Andere relevante Themenseiten
  • Selbst erstellter Content

Content Marketing für ein besseres Ranking

Content Marketing bekommt einen immer wichtigeren Stellenwert in Unternehmen - auch für die Linkbuilding-Strategie. Das Verlinken auf eigene Inhalte kann Vorteile beim Ranking bringen. Mit gutem Content kann ein Unternehmen sich ­außerdem relativ leicht Links verdienen (Link Earning), wenn die Inhalte durch Verlinkungen weiterempfohlen werden.
Je nachdem, in welcher Branche ein ­Unternehmen tätig ist, kann es Anleitungen, Whitepaper, Fachbeiträge oder Infografiken erstellen oder auch über die Teilnahme an Messen und Kongressen informieren. Dieser Content muss dann ­gestreut werden (Content Seeding), beispielsweise mit Newslettern.
Die folgenden Eigenschaften muss ­Content aufweisen, damit Google ihn ­positiv bewertet:
  • nutzerrelevant
  • hochwertig
  • glaubwürdig
  • zugänglich
  • auffindbar



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