Visibility auf Amazon: Mit SEO und Anzeigen auf die erste Seite

Titel, Attribute, Suchbegriffe, Beschreibung und Co

Titel: Der Titel ist das Top-Rankingkriterium bei Amazon. In den ersten 80 Zeichen sollten deshalb die wichtigsten Begriffe untergebracht werden, darunter Marke, Produktname oder -linie, Farbe, Größe und weitere Merkmale. Für das Google-Ranking der Produktseite im eigenen Shop ist der Titel seit jeher relevant, das wichtigste Keyword sollte möglichst weit vorne stehen.
 
Attribute: Alle fünf Spiegelstrich-Felder sollten mit relevanten Infos und Produktfeatures ausgefüllt werden. Dabei sollte der Text kurz gehalten und Zahlen in Ziffern geschrieben werden. Auf welcher Position sich ein Begriff befindet, ist dabei nicht relevant. Für die Positionierung in der Google-Suche sind die Attribute ebenfalls wichtig. Der Text sollte individuell zum Produkt passen und nicht identisch mit dem im Webshop sein - sonst besteht die Gefahr, bei Google wegen Duplicate Content im Rang abzusinken.
 
Suchbegriffe: Die "allgemeinen Suchbegriffe" sind im Frontend nicht sichtbar. Pro Feld können maximal 50 Zeichen, bei manchen Produkten neuerdings sogar 1.000 Zeichen eingegeben werden. Keywords aus dem Titel nicht wiederholen und weder Füllwörter noch Anführungszeichen verwenden. Auch hier wirkt sich die Positionierung der Suchbegriffe nicht auf das Ranking aus. Für das Ranking in der Google-Suche besitzt das Meta-Keyword-Tag keine Relevanz.
 
Beschreibung: In der Produktbeschreibung, die 500 Zeichen Länge hat, sollten alle wichtigen Eigenschaften des Artikels aufgeführt werden. Bei Google ist zwar die Meta Description kein Rankingfaktor, beeinflusst jedoch das Klickverhalten, das sich wiederum auf die Positionierung auswirkt.
(Quelle: UDG)

 
Abbildungen:
Es können bis zu sieben Bilder hochgeladen werden, am besten in der Kombination aus Produkt-, Details- und Anwendungsdarstellung und mit weißem Hintergrund. Die Auflösung sollte 1000 x 1000 Pixel betragen. Damit die Produktfotos auch in der Google Bildersuche gefunden werden, auf eine hohe Auflösung und eine "sprechende Benennung" achten und Zoom-Funktion anbieten.
 
Produktbewertungen: Möglichst viele und gute Bewertungen aufbauen, um Vertrauen ins Produkt herzustellen. Für mehr Bewertungen können derzeit sogenannte Review Clubs genutzt werden, bei denen die Artikel den Testern gratis zugesendet werden. Für die Google-Suche können Produktbewertungen via schema.org ausgezeichnet werden und so die Snippet-Klickrate positiv beeinflussen.
 
Die SEO-Maßnahmen für Google beziehen sich auf die klassische Webseitenoptimierung der eigenen Händlerseite. Wie gut eine einzelne Amazon-Produktseite bei Google rankt, können Marktplatz-Verkäufer nicht direkt beeinflussen. Eine Kannibalisierung ist jedoch nicht auszuschließen. Vor allem bei Händlerseiten mit schwachen Sichtbarkeiten ist oft zu beobachten, dass die Amazon Produkt-URL im direkten Vergleich bessere Rankings erzielt.




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