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Salamander-Schild

Schuhhändler in der Krise Traditions-Schuhhändler Salamander und Klauser sind insolvent

Shutterstock / sylv1rob1
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Die beiden Traditions-Schuhhändler Salamander und Klauser sind zahlungsunfähig. Bereits vor Weihnachten 2022 soll der Mutterkonzern Ara beim Amtsgericht Wuppertal einen entsprechenden Antrag gestellt haben.

Salamander und Klauser, zwei traditionsreiche Schuhhändler, sind insolvent. Beide Unternehmen gehören zum Ara-Konzern; dieser hatte bereits vor Weihnachten 2022 beim Amtsgericht Wuppertal eine entsprechende Meldung abgegeben, so das Portal Onlinehändler News.

Zusammengenommen betreiben beide Händler in Deutschland 93 Filialen. Salamander betreibt einen eigenen Onlineshop; das Schuhhaus Klauser vertreibt seine Artikel über das Sammelportal schuhe.de, das mit der "Click&Collect"-Methode Onlinehandel und stationäres Filialgeschäft verbindet. Trotz der Pleite geht der Betrieb weiter - bei Öffnungszeiten oder der Beschäftigung der Angestellten sollen vorerst keine Änderungen gemacht werden.

Wirtschaftskrisen als Auslöser

Nach den Lockdowns während der Corona-Pandemie hofften die Händler auf Besserung im Jahr 2022 - dieses konnte jedoch durch den Ukraine-Krieg und damit einhergehend steigenden Energiepreisen, Inflation und Lieferkettenchaos nur wenig Linderung verschaffen.

Die Ara-Gruppe hat offenbar bereits seit Jahren mit stagnierenden Umsätzen zu kämpfen. 2020 machte der Konzern ingesamt Verluste in Höhe von etwa 36 Millionen Euro; der Umsatz nahm um 190 Millionen Euro auf 413 Millionen Euro ab. Das Schutzschirmverfahren soll nun Besserung bringen.


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