Cross-Plattform-Statistiken 09.01.2019, 13:50 Uhr

Google lässt Nielsen mobile YouTube-Ads zählen

Das Mess- und Medienunternehmen Nielsen hat mit Google eine neue Vereinbarung getroffen. Nielsen darf bei der Messung von plattformübergreifenden Werbekampagnen in Zukunft auch die mobilen YouTube-Anzeigen einrechnen.
(Quelle: shutterstock.com./Your Design)
Nielsens "Total Ad Ratings" ist ein Produkt zur Messung von Cross-Plattform-Kampagnen. In Zukunft werden dank einer Vereinbarung zwischen Google und Nielsen die mobilen Audience-Messungen nunmehr auch die große mobile Zielgruppe von YouTube umfasssen.
Die Total Ad Ratings sollen dabei personenbezogene Werbestatistiken zu den verschiedensten Plattformen bieten und die Daten trotz Zielgruppenduplikaten auf Fernsehgeräten, Computern, Tablets und Smartphones er- und zusammenfassen. 
Der Deal zwischen den beiden Unternehmen soll bereits seit Mitte 2018 in Arbeit gewesen sein, so Broadcasting Cable. Die finanziellen Bedingungen der Vereinbarung wurden bisher noch nicht bekannt gegeben. "Die Bereitstellung von plattformübergreifender Zielgruppenmessung ist für uns von zentraler Bedeutung", so Amanda Tarpey, Senior Vice President of Product Leadership bei Nielsen. "Egal, ob die Verbraucher über ihr Fernsehgerät oder ihr Smartphone streamen, Nielsen wird in der Publikumsberichterstattung die Zuschauerzahlen und die Inkrementalität seiner Anzeigen widerspiegeln können - ein wichtiger Schritt, von dem die Branche von Publishern und Plattformen bis hin zu Werbetreibenden und Agenturen profitieren wird."
Die YouTube-Statistiken waren zwar bereits in Nielsens Digital Ad Ratings gemessen worden - diese Zahlen identifizierten jedoch nicht, wo sich Anzeigenauslieferungen der Advertiser auf TV und anderen digitalen Plattformen mit YouTube überschnitten. Mit dem Deal reagieren Nielsen und Google nun auf die Forderung von Publishers, ihre Audiences auf allen Plattformen zu zählen, um sie somit zu monetarisieren und den Advertisern bessere plattformübergreifende Metriken zur Verfügung zu stellen.
Im Dezember 2018 hatte Google bereits die Werbemöglichkeiten über YouTube auf Connected TV-Geräten optimiert.



Das könnte Sie auch interessieren