Neue Werbeoption 21.08.2019, 09:56 Uhr

Twitter-Video-Ads: Bezahlen erst ab 6 Sekunden

Twitter startet eine neue Video-Anzeigenoption: Bei den neuen "6-Sekunden-Videoanzeigen" müssen die Werbetreibenden nur dann bezahlen, wenn ihre Video-Ad sechs Sekunden lang angezeigt wurde.
(Quelle: shutterstock.com/Denys Prykhodov)
Wie erreicht man das "wertvollste Publikum in den Augenblicken, in denen es am empfänglichsten ist”? Laut Twitter mit neuen Werbeoptionen, bei denen die Advertiser nur dann zahlen, wenn ihre Videoanzeigen sechs Sekunden auf dem Nutzerbildschirm gesehen worden sind. Die entsprechende Option "6-second video bidding" ist nun für alle Werbetreibenden bei Twitter verfügbar. Das gab das soziale Netzwerk jetzt in einem Blogbeitrag bekannt. 
Twitter erklärt: "Der native Videokonsum unserer Plattform ist in der Regel kürzer und zufälliger, da die Nutzer durch Scrollen durch ihren Feed neue, relevante Inhalte entdecken." Dies gehe auch aus einer kürzlich von Twitter gesponserten Studie von EyeSee hervor, die feststellte, dass Sound-Off-Videos von unter sechs Sekunden Länge mit deutlichem Branding einen deutlich besseren Ad Recall hervorrufen und dementsprechend die Werbebotschaft besser auf Mobilgeräten positionieren als lineare Videos.
Das Angebot, bei dem Werbetreibende erst nach einer Einschaltdauer von sechs Sekunden eine Gebühr entrichten, richtet sich an Advertiser, die für die Anzeige im Feed optimierte Kurzform-Assets entwickeln. Die Kurzansicht-Ads sind für Promoted Videos, In-Stream-Video-Sponsoring und In-Stream-Video-Anzeigen für Assets mit einer Länge von maximal 15 Sekunden verfügbar. Die Advertiser bringen ihre Video-Anzeigen also weiterhin wie gewohnt auf die Plattform, aber mit der neuen Einstellung können sie festlegen, dass sie nur dann für die Anzeigeneinblendung zahlen, wenn ihr Video sechs Sekunden lang angezeigt wurde.
Erst kürzlich hatte Twitter zugegeben, dass wegen schadhaften Codes die Nutzerdaten mit Werbekunden geteilt worden waren. 




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