Für ein Top-Ranking 31.03.2020, 09:03 Uhr

6 Tipps für den Bau einer perfekten Landingpage

Wer es mit seiner Landingpage auf die vordersten Plätze im organischen Google-Ranking schaffen will, muss einige Hinweise beachten. Wir nennen sechs Tipps, um mit einer erfolgreichen Landingspage punkten zu können.
(Quelle: shutterstock.com/Eviart)
Von Andrea Henrich, SEO Teamleitung web-netz GmbH
Eine Landingpage landet in den organischen Suchergebnissen auf Platz 1 und sorgt für ordentlich Traffic, der am Ende auch noch konvertiert. SEO ist eine langfristige Umsatzmaschine. Ihre Zahnräder müssen exakt ineinandergreifen, sie muss sauber programmiert sein und regelmäßig geölt werden.
Wir haben den Bauplan dafür konzipiert, den ultimativen Guide mit sofort anwendbaren Checklisten für den Bau einer perfekten Landingpage.

1.   Keywordset gemäß User Intent finden

Wenn die Keywords perfekt sitzen, ist der Weg zur Conversion nicht mehr weit. Wer hier nicht zustimmen kann, hat in der Regel zu wenig Liebe und Reflexion in die Keywordrecherche investiert. Große Suchvolumen verleiten dazu, die Relevanz des Keywords aus dem Auge zu verlieren und Googles Suchergebnisseite wird gerne völlig außer Acht gelassen.
Die Suchergebnisseite spiegelt letztlich Googles Auffassung der User-Intention wider. Sätze, Wörter, Terme, Entitäten. Googles Algorithmus lernt täglich dazu, ist aber immer nur so klug, wie es ihm seine User beibringen.
Ein Beispiel: Eucerins Landingpage für eine Sonnenschutzcreme wurde auf "Sonnenschutz" optimiert. Im Unternehmen ist diese Bezeichnung für Sonnenschutzmittel etabliert. Google-User suchen allerdings schon lange nach "Sonnenschutz" in Kombination mit "Fenster", "Terrasse", "Markise", …etc.
Google spielt entsprechend Sonnenschutzmarkisen und -rollos aus. Dementsprechend hatte Eucerins "Sonnenschutz"-Landingpage keine Chance auf ein gutes Ranking. Klingt logisch, aber exakt solche Fehlentscheidungen passieren laufend. Wenn Frosta aus ästhetischen Gründen keine "Fertiggerichte" verkaufen möchte, ist SEO letztlich der falsche Kanal, weil genau dieser Suchbegriff neben "Tiefkühlgerichten" Frostas Angebot beschreibt.
Entscheiden Sie sich nicht firmenpolitisch für Keywords. Und hinterfragen Sie jedes Keyword gründlich nach dem ihm zugrundeliegenden User Intent nicht zuletzt, indem Sie es einmal googeln und die Suchergebnisse genau betrachten.
Keyword-User Intent-Gegencheck:
  • Relevanz: Entspricht das Keyword wirklich zu 100 Prozent dem, was den User auf der Landingpage erwartet oder ist es gegebenenfalls zu generisch? Handelt es sich gemäß Ihres Angebots um ein klassisches Produkt-, Kategorie- oder Content-Keyword? Entscheiden Sie sich im Zweifel eher für ein exakt passendes Longtail-Keyword.

  • Suchvolumen: Großes Suchvolumen bedeutet in der Regel sehr generisch und große Konkurrenz. Mit Amazon, Zalando und Co. lässt es sich schwer aufnehmen. Was ist das USP Ihres Produktes? Prüfen Sie lieber die Suchvolumina von exakt zugeschnittenen Keywords.

  • Klickpotenzial: Wird die Suchergebnisseite dominiert von Anzeigen, Shopping, Google Maps, Bilder-Ergebnissen? Beschränken Sie sich auf Keywords mit echtem Klickpotenzial, also Keywords, die organische Suchergebnisse möglichst weit oben ausspielen.
Die gute Nachricht: Die halbe Miete ist mit dem perfekten Keyword bezahlt. Jetzt folgt "nur" noch klassisches SEO- und UX-Handwerk.

2. Wettbewerb checken

Sie haben das perfekte Keywordset. Bevor Sie nun einfach eine schicke Landingpage designen lassen, sollten Sie einen Blick über den Tellerrand wagen. Checken Sie Ihren Wettbewerb. Nicht Ihren "gefühlten" Wettbewerb, sondern die Seiten, die zu Ihrem Keywordset ranken und gleichen Sie ab: Wer hat die größte Sichtbarkeit für das Keywordset/dieses Themengebiet? Wie ist die Rankingverteilung der Wettbewerber?
Betrachten Sie die Seiten Ihrer Top-Wettbewerber im Detail. Im Idealfall wird Ihre Landingpage ein Mix aus den am besten aufbereiteten Seiten. Checken Sie dabei Content und Userfreundlichkeit gleichermaßen. Mobile als auch Desktop. Sammeln Sie alle Daten und Infos, die Ihnen zu Seitenaufbau, Content und Call to action auffallen und bewerten Sie diese.



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