1. Quartal 2018 09.05.2018, 10:23 Uhr

ProSiebenSat.1: Erlöseinbußen wegen Konzernumbau

Im vergangenen Jahr hatte sich ProSiebenSat.1 fast komplett von seinem Reisgeschäft getrennt. Das belastet nun die Bilanz: Die Münchner mussten Erlöseinbußen im ersten Quartal 2018 hinnehmen.
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Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 hat im ersten Quartal aufgrund des Konzernumbaus Erlöseinbußen verbucht. Nachdem sich das Unternehmen im vergangenen Jahr fast gänzlich von seinem Reisegeschäft getrennt hatte, gingen die Umsätze zwischen Januar und März im Vorjahresvergleich um drei Prozent auf 881 Millionen Euro zurück, wie die Münchener mitteilten.
Ohne die Veräußerungen der Reiseunternehmen Etraveli und weg.de sowie ohne Berücksichtigung von Währungseffekten wären die Umsätze um ein Prozent gestiegen, stellte ProSiebenSat.1 klar. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um sieben Prozent auf 200 Millionen Euro zu, was die Erwartungen am Markt leicht übertraf. Unter dem Strich kletterte der bereinigte Gewinn um sechs Prozent auf 93 Millionen Euro.
Interimschef Conrad Albert bestätigte die von ProSiebenSat.1 zum Jahresbeginn in Aussicht gestellte Prognose. Demnach soll der Umsatz 2018 weiterhin im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich steigen, bei einer bereinigten Ebitda-Marge im mittleren 20-Prozentbereich. Albert, der den Konzernvorsitz als Vorstandsmitglied derzeit übergangsweise führt, wird ab dem 1. Juni von Branchenneuling Max Conze abgelöst.



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