Comparison Listing Ads 19.03.2019, 10:11 Uhr

Tipps für das neue Google Shopping-Anzeigenformat

Seit wenigen Wochen stellt Google sogenannte Comparison Listing Ads (CLAs) in einer Beta-Version zur Verfügung. Tipps, wie Online-Händler von dem neuen Anzeigenformat profitieren können, gibt Connexity.
(Quelle: shutterstock.com/Casimiro PT )
Anfang März hatte Google sein neues Google Shopping-Anzeigenformat - die sogenannten Comparison Listing Ads (CLAs) - in einer Beta-Version unter anderem auch in Deutschland an den Start gebracht. Bei diesem neuen Format können Preisvergleichsportale Shopping Ads auf Google im Namen von Händlern schalten.
Connexity, Plattform für digitales Performance Marketing, gibt vier Tipps, wie Online-Händler von dem neuen Anzeigenformat profitieren können.

1. Mehr Umsatz durch CLA

Bei den Product Listing Ads (PLAs) klickt der Nutzer auf ein bestimmtes Produkt und gelangt zum Kauf auf die Produktseite des Online Shops. Bei den CLAs nun erscheint von mehreren Preisvergleichen eine Auswahl an passenden Produkten zu seinem Suchbegriff, er wird dann auf die entsprechende Landingpage des CSS-Anbieters (Comparison Shopping Services) weitergeleitet.
Dort bekommt er einen detaillierten Überblick über eine Auswahl an passenden Produkten von verschiedenen Online-Händlern und weitere Vergleichsinformationen.
Google bietet mit den CLAs Usern die Möglichkeit, mehr Produkte zu entdecken, um eine bessere Kaufentscheidung treffen zu können. Online-Händler haben die Chance, neue Kunden anzusprechen, die sie selbst nicht erreichen können. Die CLAs werden unabhängig von den PLAs angezeigt und beworben.

2. Keine Nutzung ohne CSS-Partner

Händler, die mit keinem CSS-Anbieter zusammenarbeiten, können das neue Werbeformat von Google Shopping nicht nutzen. Denn Shop-Betreiber haben keinen direkten Zutritt. Dadurch entgeht diesen Online-Händlern Reichweite. Sie könnten zudem den Kontakt zu einigen Nutzern verlieren, die Produktalternativen über das neue CLA-Programm vergleichen möchten.
Händler, die bereits mit einem CSS-Anbieter zusammenarbeiten, können mit diesem automatisch am CLA-Programm teilnehmen. Die Voraussetzung ist nur, dass der Anbieter von Google zur Teilnahme an der Betaphase eingeladen wurde.

3. Wichtig sind Technologie und Datenqualität

Mit den CLAs werden den Nutzern verschiedene Produktgruppen angezeigt. Indem sie eine auswählen, werden sie auf den Preisvergleich eines CSS-Anbieters weitergeleitet, um eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen. Der Online-Händler sollte sich für den CSS-Partner entscheiden, bei dem die höchste Wahrscheinlichkeit besteht, das Interesse des Nutzers zu gewinnen.
Online-Händler sollten auch die Qualität ihres Produktdaten-Feeds überprüfen, damit möglichst alle Produkte über CLA beworben werden können und gleichzeitig einen CSS-Partner wählen, der darüber hinaus den Produktdaten-Feed anreichert.

4. Wahl des CSS-Anbieters

Da die CLAs mehrere Klicks bis zum Kaufabschluss erfordern, besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer zwischendurch abbricht. Das führt dazu, dass die Gebote bei Google niedriger sein werden.
Je nach Wahl des CSS-Partners könnten die Online-Händler deshalb einen Einbruch beim Verkaufsvolumen über CLA feststellen. Auch hier kommt es auf die Leistungsfähigkeit des CSS-Partners an: Zeichnet sich dieser durch einen besonders nutzerfreundlichen Preisvergleich aus, verbringt der Nutzer mehr Zeit auf der Seite, um Produkte und Preise zu vergleichen und die Wahrscheinlichkeit für einen Kaufabschluss steigt.
Gleichzeitig sollte der CSS-Partner die Klickkosten am Kosten-Umsatz-Ziel des Online-Händlers ausrichten. So entsteht für Online-Händler eine Win-Win-Situation mit geringeren Kosten pro Verkauf bei höheren Konversionsraten.



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