Ads für kleine Unternehmen 09.08.2018, 10:11 Uhr

Smart Campaigns: Das steckt hinter Googles neuem Werbeformat

Google Ads bündelt seit einigen Wochen die Services von Adwords und stellt mit dem Rebranding gleich ein spezielles Angebot für ­kleine Unternehmen sowie lokale Geschäfte zur Verfügung: Smart Campaigns.
(Quelle: Google )
In den USA ist der neue Kampagnen-Typ für Werbungtreibende bereits verfügbar, nach Deutschland sollen die neuen Smart Campaigns zum Jahresende kommen. Machine Learning ist dabei das zentrale Stichwort und zugleich die Basis für die neuen Kampagnen. Doch wie funktionieren diese genau?
Smart Campaigns bauen auf den Adwords-Express-Technologien von Google auf. Über diesen Dienst ist es bereits ­heute möglich, Anzeigen mit deutlich geringerem Aufwand in das Werbenetzwerk von Google einzuspeisen. Selbst Unternehmen, die über keine eigene Webseite verfügen, können einen Eintrag in Google My Business als Landing Page für ihre Werbung hinterlegen. Damit wird dieser Google-Service eine interessante Werbe­option für lokale Geschäfte.

Neue Einfachheit und Übersichtlichkeit

Mit der neuen Markendefinition will Google für Unternehmen grundsätzlich übersichtlicher werden und Prozesse vereinfachen. Besonders deutlich wird dieser Ansatz bei den Smart Campaigns und ihrem Vorläufer Adwords Express. Denn Werbungtreibende, die auf diesem Wege Kampagnen schalten, benötigen kaum Fachwissen.
Aus den Angaben, die zum jeweiligen Unternehmen hinterlegt sind, kombiniert Google treffende Keywords. Stimmt eine Suchanfrage mit diesen überein, wird die Anzeige des Werbungtreibenden ausgespielt. Darüber hinaus wird automatisch ermittelt, welche Partnerseiten von Google zum Unternehmen und seinem Angebot passen. Denn auch dieser Kanal wird bei Werbeausspielungen über Smart Campaigns bedient. Die hinterlegten Suchbegriffe werden dabei kontinuierlich gepflegt und optimiert - automatisch, versteht sich.

CPC-Modell als Einstieg in die digitale Werbung

Google nimmt Werbungtreibenden mit Smart Campaigns sogar die schwierigste Aufgabe ab: Denn diese Kampagnen verwalten mit der automatisierten Anzeigenausspielung auch das Werbebudget. Gezahlt wird nur, was auch geklickt wird, so verspricht es Google. Damit ist das ­Abrechnungsmodell klar: Cost-per-Click (CPC).
Da nicht nur die Menschen ins Internet strömen, sondern auch die Werbung und die mobile Webnutzung unverändert ­zunimmt, kommen auch lokale Unternehmen an digitalen Kampagnen nicht mehr vorbei. Das Zusammenspiel von Google Maps, My Business und Smart Campaigns trägt in den USA bereits erste Früchte. Hier werden User durch Anzeigen auf lokale Angebote in ihrer Umgebung aufmerksam gemacht. Smart Campaigns sind daher auf alle Fälle ein guter Einstieg ins digitale Werbegeschäft - im Idealfall steigern sie sogar von Beginn an den Umsatz.



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