Kostenobergrenze "cost cap" 17.04.2019, 10:14 Uhr

Facebook führt neue Gebotsvariante ein

Facebook führt für seine Werbekunden mit der "Kostenobergrenze (cost cap)" eine neue Gebotsvariante ein. Diese soll nicht nur kosteneffizienter sein, sondern das Kampagnenbudget als Gesamtkostenlimit festlegen.
(Quelle: Fotolia.com/peshkova)
Bisher gab es bei den Gebotsstrategien von Facebook zwei Optionen: niedrigste Kosten (bid cap) und Zielkosten (target cost). Bei "bid cap" geht es um die Maximierung von Konversionen über die festgelegte Gebotsobergrenze. target cost sichern ab, dass die Kosten pro Optimierungs-Aktion um höchstens zehn Prozent vom eingegebenen Betrag abweichen sollen.
Nun reagiert Facebook auf Feedback der Werbekunden und kombiniert die beiden Gebotsoptionen zu einer neuen Strategie, die sowohl die Kosten als auch das Konversionsvolumen steuert.

Neu ist die Kostenobergrenze

Die neue Kennzahl "cost cap" vereinfacht das Kampagnenmanagement und soll Werbetreibenden helfen, sich auf die Skalierung des Ergebnisvolumens zu konzentrieren und gleichzeitig die Kosten zu kontrollieren. Im Gegensatz zu anderen Kostenoptimierungsstrategien soll es dank cost cap möglich sein, den maximalen CPA (Cost per Action) festzulegen.
Dies vereinfacht laut Facebook das Kampagnenmanagement und maximiert die Kampagnenergebnisse.
Die Facebook-Gebotsoptionen im Vergleich
(Quelle: Facebook)
Cost cap soll ab sofort für alle Werbetreibende eingeführt werden.
Vergangene Woche hatte Facebook angekündigt, seine AGBs für europäische Nutzer deutlicher zu erklären, damit User genau verstehen, ob und wann ihre Daten auch zum Einblenden von Anzeigen genutzt werden.



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