"Maßgeschneiderte Inhalte für Besucher"

Den Mittelstand im Fokus

Mehr Agenturen auf die dmexco: Welcher tiefere Sinn steckt dahinter?
Matyka:
Für uns ist ein essenzieller Bestandteil des Ökosystems der Mittelstand. Die Frage ist, wie erreiche ich diese Kunden. Es gibt in Deutschland einige Tausend Agenturen, die diese Unternehmen betreuen. Und wir wollen diesen Partnern im Markt eine Möglichkeit der Präsentation bieten, die sich an den Bedürfnissen ihrer Bestandskunden orientiert.
Dazu gehört auch eine eigene Bühne, um Case Studies zu präsentieren, ein Lounge-Bereich und auch ein großzügiges Ticket-Kontingent, um die Kunden einzuladen.
Wie viele Agenturen werden an der World of Agencies teilnehmen?
Matyka:
Wir haben uns ein internes Ziel von zwölf bis 16 Agenturen für 2018 gesetzt, dann werden wir analysieren, wie das Format angenommen wird. Und wenn es gut funktioniert: The sky is the limit!
Die erste dmexco mit ganz neuen Köpfen an der Spitze: Was war die größte Herausforderung?
Matyka:
(lacht): Alles! Nein, im Ernst - die Jungs haben ja einen guten Job gemacht beim Aufbau der Marke. Doch wenn man wirklich an den Kern der Marke herangeht und diesen Kern in Einklang bringen möchte mit den Werten, die man als ­Unternehmen vertritt, gegenüber den Besuchern, den Mitarbeitern, den Partnern, den Medien, dann muss man jeden Stein anfassen. Und unter jedem Stein fanden sich drei weitere Steine, die angefasst werden mussten.
Ich habe die Einschätzung gelesen, 2018 sei ein "Jahr des Übergangs". Uns geht es darum, eine Struktur zu schaffen, sowohl personell als auch technisch, mit der wir die Herausforderungen der Zukunft meistern können. Wir haben viel investiert, viele Leute ins Team geholt, aber auch viele neue Technik. In Begriffen der Software-Entwicklung sprechen wir gerne von einer Service-orientierte Architektur mit vielen APIs, an die wir in Zukunft alles Mögliche andocken können: neue Produkte, neue Formate, aber auch neue Partner.
Während das neue Team sich auf die dmexco 2018 vorbereitet, liegt der Veranstalter Koelnmesse immer noch im Rechtsstreit mit den Machern der ersten Stunde, Frank Schneider und Christian Muche. Das ist eine ungewöhnliche Situation - wie gehst du damit um?
Matyka:
Ich persönlich halte mich da raus. Ich muss zugeben, in den ersten paar Wochen nach meinem Start im Januar war das immer noch ein Thema, aber inzwischen belastet mich das operativ überhaupt nicht mehr. Ich kenne die beiden seit vielen, vielen Jahren und finde, dass die Beteiligten jetzt mal miteinander zu Potte kommen müssen. Doch mein Fokus sind nicht Schneider, nicht Muche, nicht Koelnmesse. Mein Fokus sind die vierzigtausend Aussteller, Partner, Besucher der dmexco, deren bester Customer Experience ich mich verschrieben habe.



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