Data Driven Marketing News 17.09.2019, 10:00 Uhr

Das wöchentliche Update für Online-Werber

Programmatic Advertising und digitale Display-Werbung wachsen stark / Mehrheit der Cookie-Banner verstößt gegen DSGVO / Zahlen zum Anzeigenbetrug
(Quelle: shutterstock.com/Billion Photos)
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Programmatic Advertising wächst trotz DSGVO rasant: Zahlreiche Werbungtreibende hatten erwartet, dass die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) das Wachstum der digitalen Werbebranche einbremsen könnte. Für Programmatic Advertising gilt dies jedoch nicht. Der Bereich wuchs in Europa laut einer Untersuchung des Branchenverbandes IAB Europe im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent auf 16,7 Milliarden Euro. >>> Adweek.com 
9,7 Prozent Zuwachs für digitale Display-Werbung: Und auch die digitale Display-Werbung in Deutschland wächst. Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) veröffentlichte seinen zweiten Halbjahresreport zum hiesigen Online-Werbemarkt. Neu in diesem Jahr ist eine erweiterte Mess-Methodik. Auf Basis des neuen Erhebungsmodells wurden im vergangenen Jahr 3,3 Milliarden Euro mit digitaler Display-Werbung umgesetzt. Für 2019 wird ein Plus von 9,7 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro erwartet. >>> Internetworld.de
Die überwiegende Mehrheit der Cookie-Banner verstößt gegen die DSGVO: Spätestens seit dem Wirksamwerden der Datenschutz-Grundverordnung begegnen uns auf fast jeder Website sogenannte Cookie-Banner. Über diese Einblendungen holen sich Publisher die Erlaubnis ein, die Daten der Nutzer für Werbezwecke zu verwenden. Das Problem dabei: 86 Prozent der Banner verstoßen gegen die geltenden Gesetze – und das könnte bald Konsequenzen nach sich ziehen. >>> Golem.de
Ad Alliance setzt auf DMP von 1plusX: Die Ad Alliance bündelt sieben TV-, 91 Print- und 110 Digital-Marken von deutschen Publishern. Für die Vermarktung und Verwaltung der Daten setzt die Ad Alliance künftig auf die Data Management Platform (DMP) des Schweizer Anbieters 1plusX. >>> Adzine.de
Malvertising: Ein heikles Thema in der Ad-Tech-Branche: Angreifer nutzen (bösartige) digitale Anzeigen, um Rechner von Nutzern zu infizieren und beispielsweise für das Mining von Kryptowährungen zu missbrauchen. "Malvertising" heißt das im Fach-Jargon. >>> Internetworld.de
China ist die Heimat des Anzeigenbetrugs: 22,4 Milliarden US-Dollar an Werbeausgaben sind im vergangenen Jahr in betrügerische Kampagnen und Anzeigen geflossen. Das hat die Media-Agentur Group M ermittelt. Der Großteil (83 Prozent) des globalen Ad Frauds findet in China statt. Die USA kommen auf 11,6 Prozent. Deutschland folgt mit großem Abstand. 0,5 Prozent der Werbeausgaben fließen laut der Untersuchung in betrügerische Kampagnen. >>> Wuv.de
Snapchat und Double Verify schließen Partnerschaft: Der Messenger Snapchat und das Werbeanalyse-Unternehmen Double Verify arbeiten zusammen, um Werbungtreibenden mehr Performance-Daten bereitzustellen. Zudem soll invalider Traffic herausgefiltert werden.  >>> Horizont.net
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