Data Driven Marketing News 03.09.2019, 09:56 Uhr

Das wöchentliche Update für Online-Werber

RTL Group ordnet den Bereich Ad-Technologie neu / Mehr Transparenz bei US-Wahlwerbung auf Facebook / Streit um französische Digitalsteuer entschärft
(Quelle: shutterstock.com/Billion Photos)
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RTL Group ordnet Bereich Werbetechnologie neu: Die Mediengruppe RTL Deutschland übernimmt innerhalb der RTL Group die Verantwortung für den Bereich Ad-Technologie unter der Marke Smartclip. Dies gilt für sämtliche europäischen Märkte mit Ausnahme von UK. Smartclip monetarisiert Videoinhalte mit seiner eigenentwickelten Technologie. Ziel ist es laut Unternehmen, eine europäische Werbetechnologie-Plattform zu entwickeln, die offen für alle Broadcaster und Streaminganbieter ist. >>> Horizont.net
Mehr Transparenz bei Wahlwerbung auf Facebook: Facebook war nach der letzten Präsidentschaftswahl in den USA wegen einer mutmaßlichen russischen Einmischung in den Wahlkampf stark unter Druck geraten. Jetzt hat das soziale Netzwerk "zusätzliche Schritte" angekündigt, um vor den nächsten US-Wahlen im Jahr 2020 mehr Transparenz in die politische Werbung auf Facebook zu bringen. Ab Mitte September 2019 müssen Organisationen, die Wahlwerbung auf Facebook schalten, detailliertere Informationen über sich bereitstellen, damit deutlich wird, wer für die Kampagne bezahlt. >>> Facebook Newsroom
Facebook-Seite von Heinz-Christian Strache war unzulässige Spende an FPÖ: Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) wird vom österreichischen Rechnungshof kritisiert. Die Partei habe die gesetzlichen Wahlkampfkosten-Obergrenze im Wahlkampf 2017 um knapp vier Millionen Euro überschritten. Zudem sei die Facebook-Seite ihres früheren Parteichefs Heinz-Christian Strache eine unzulässige Spende des Parlamentsklubs an die Partei gewesen. Die Facebook-Seite von Strache wies zumindest bis zum Sommer 2017 im Impressum den FPÖ-Parlamentsklub auf. >>> Derstandard.at
Mehr Insights für Werbungtreibende auf Amazon: Amazon arbeitet an einer Technologie für "Clean Room Data". Mit ihr sollen Marken eine bessere Auswertung und Daten zu ihren Kampagnen erhalten, berichtet die US-Fachzeitschrift "Adexchanger". Die Idee ähnelt Angeboten von Google ("Ads Data Hub") und Möglichkeiten des Datenabgleichs, die Facebook großen Konzernen einräumt. Die Daten-Arrangements werden deshalb als "Clean Room" bezeichnet, weil sie einen sicheren Rahmen bieten sollen, in dem Daten der jeweiligen Plattform mit den First-Party-Daten des Werbungtreibenden abgeglichen oder verknüpft werden. Große Werbungtreibende sollen dadurch mehr Einsichten in Attribution oder Zielgruppenmodellierung erhalten. >>> Adexchanger.com
Streit um Digitalsteuer entschärft: Frankreich und die USA haben ihren Streit um die französische Digitalsteuer entschärft. Der französische Präsident Emmanuel Macron teilte mit, dass er sich mit dem US-Präsidenten Donald Trump darauf verständigt habe, gemeinsam auf der Ebene der Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) ein Abkommen über die Besteuerung von Internetkonzernen zu verhandeln. An dem Tag, an dem es eine internationale Lösung gebe, werde Frankreich die Digitalsteuer abschaffen und bis dahin zu viel gezahlte Steuern zurückzahlen, so Macron. >>> Spiegel.de
Wie Philip Morris digital wird: Der Tabakkonzern Philip Morris befindet sich in einem tief greifenden Transformationsprozess. Klassische Marken wie Marlboro werden nicht mehr beworben, 95 Prozent des Etats fließen stattdessen in den Markenaufbau von "Iqos". >>> Internetworld.de
Halt! Es gibt noch mehr:
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