Data Driven Marketing News 09.04.2019, 09:10 Uhr

Das wöchentliche Update für Online-Werber

Ad-Fraud-Anteil steigt in Deutschland um 30 Prozent / Group M entwickelt Cross-Channel-Analyse-Tool / Publicis tätigt Milliarden-Akquise
(Quelle: shutterstock.com/Billion Photos)
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Ad Fraud steigt massiv und Sichtbarkeit sinkt: Das US-amerikanische Technologie-Unternehmen Integral Ad Science hat sich mit den Entwicklungen im deutschen Werbemarkt im zweiten Halbjahr 2018 beschäftigt. Die Ergebnisse stehen im neuen "Media Quality Report". Besonders auffällig: Der Anteil an betrügerischen Impressions (Ad Fraud) hat hierzulande um 30 Prozent zugelegt. >>> Internetworld.de
Publicis kauft Datenspezialisten Epsilon: Die französische Agenturgruppe Publicis hat die größte Akquise in ihrer 93-jährigen Geschichte getätigt. Für rund 4,4 Milliarden US-Dollar hat Publicis die Datenspezialisten von Epsilon übernommen. Das Kernprodukt ist ein Data-Management-System, von dem sich die Agenturgruppe einen besseren Zugang zu Verbraucherdaten verspricht. >>> Wuv.de
Group M entwickelt kanalübergreifendes Analyse-Tool: Die globale Mediaagenturgruppe Group M führt mit dem "Crossoptimiser" ein neues Analyse-Tool ein. Das Versprechen: Klassische und digitale Beiträge werden in einer Plattform erfasst und ausgewertet. Zum Start verwenden Mediacom, Wavemaker, Essence und Mindshare das neue Angebot. >>> Wuv.de
Gameloft setzt auf Technologie von Pubmatic: Der auf Mobile Games spezialisierte Entwickler Gameloft erreicht jeden Monat 114 Millionen Unique User über seine Anwendungen. Die In-App-Monetarisierung über Anzeigen wird künftig programmtisch abgewickelt. Der neue Partner von Gameloft ist dabei die Sell-Side-Plattform Pubmatic. >>> Thedrum.com 
Purpur Media und Spot X starten Zusammenarbeit: Der österreichische Vermarkter Purpur Media und die Online-Video-Advertising-Plattform Spot X sind nun Partner. Einerseits vermarktet Purpur Media das Video-Inventar von Spot X in Österreich. Andererseits setzt Purpur Media dabei auf die programmatische Infrastruktur von Spot X. >>> Horizont.at
Ermittler greifen auf Bewegungsdaten zu: Google zeichnet mit der Funktion "Location History" Bewegungsdaten auf. Sie fließen in eine riesige Datenbank namens "Sensorvault". Die US-Zeitung "New York Times" beschreibt in einer ausführlichen Reportage, wie die US-amerikanische Polizei auf diese Daten zugreift, um Menschen zu identifizieren, die in der Nähe von Tatorten waren. In einer Zeit, in der Tech-Unternehmen permanent Daten zusammentragen, ist das das jüngste Beispiel dafür, dass persönliche Informationen wie die Bewegungsdaten nun für Zwecke genutzt werden, die viele Menschen so nie erwarten würden. >>> Nyt.com
Halt! Es gibt noch mehr:
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