Data Driven Marketing News 20.11.2018, 10:50 Uhr

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Verstöße gegen die DSGVO / 65 Prozent des digitalen Werbebudgets werden programmatisch ausgegeben / Instagram will aufräumen
(Quelle: shutterstock.com/Billion Photos)
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Microsoft Office sammelt Daten und verstößt gegen die DSGVO: Microsoft sammelt und speichert in großem Umfang personenbezogene Daten von Office-Nutzern, ohne sie darüber zu informieren. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die das niederländische Justizministerium in Auftrag gegeben hat. Die Befunde seien alarmierend, denn Microsoft würde mit seiner Enterprise-Version von Office massenhaft gegen die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verstoßen, heißt es in dem Bericht. >>> Heise.de
DSGVO-Tool von Instagram verrät Nutzerpasswörter im Klartext: Facebooks Bilderdienst Instagram hat eine Datenschutzpanne eingestanden. Das Unternehmen informierte betroffene Benutzer darüber, dass beim Anmelden an dem Tool "Download your data" versehentlich das Nutzerpasswort im Klartext in der Browser-URL enthalten gewesen ist und in dieser Form auf Facebooks Servern gespeichert war. >>> Heise.de
Instagram entfernt unechte Likes und Follower: Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen will Instagram aufräumen. Die Plattform warnte ihre Nutzer, dass von automatisierten Apps erstellte Follower, "Gefällt mir"-Angaben und Kommentare gelöscht werden. >>> Internetworld.de
Whatsapp ignoriert Widersprüche zu Datenweitergabe: Der Messenger-Dienst Whatsapp verstößt bei der Bearbeitung datenschutzrechtlicher Widersprüche gegen die Vorgaben der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Obwohl die im Mai 2018 in Kraft getretene Verordnung eindeutige Bearbeitungsfristen setzt, haben einzelne Nutzer bislang keinerlei Auskünfte erhalten, ob Widersprüche gegen die Weitergabe persönlicher Daten an Facebook und Drittanbieter akzeptiert werden. >>> Golem.de
Kommentar: Wer Daten nicht schützt, soll gefälligst zahlen: Ein Sicherheitsvorfall jagt den anderen. Die großen Internet-Konzerne müssen besseren Schutz bieten und für Versäumnisse zur Kasse gebeten werden. Denn die DSGVO legt an etlichen Stellen, darunter Artikel 5, 17 und 25, klar fest, dass Unternehmen "angemessene" Maßnahmen zum Schutz der bei ihnen gespeicherten persönlichen Daten ergreifen müssen, die über einen bloßen Schutz vor Diebstahl hinausgehen. >>> Internetworld.de
65 Prozent der digitalen Medien werden programmatisch ausgegeben: Weltweit werden im kommenden Jahr 65 Prozent aller in digitale Medien fließende Werbegelder programmatisch gehandelt. So lautet die aktuelle Prognose aus den "Programmatic Marketing Forecasts" der Mediaagentur Zenith. Werbungtreibende werden im kommenden Jahr 84 Milliarden US-Dollar programmatisch einsetzen. In diesem Jahr rechnet Zenith mit Ausgaben in Höhe von 70 Milliarden US-Dollar, was 62 Prozent der Investitionen in digitale Medien entsprach. Unter digitalen Medien versteht Zenith alle Formen der kostenpflichtigen Werbung in Online-Inhalten, einschließlich Online-Video und Social Media, jedoch mit Ausnahme von Paid Search und Kleinanzeigen. >>> Adzine.de
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