Data Driven Marketing News 21.8.2018 14.08.2018, 10:50 Uhr

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UDG will das Performance-Marketing-Geschäft abgeben / Wogibtswas.at gehört künftig zu Offerista / Der Werbemarktplatz Index Exchange muss sich für Bid Caching rechtfertigen
(Quelle: shutterstock.com/Billion Photos)
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UDG verkauft Performance-Geschäft an Omnicom Media Group: 2011 wurde die UDG United Digital Group als ein Zusammenschluss aus elf Spezialagenturen gegründet. Das postulierte Ziel: Aus unterschiedlichen Spezialisten sollte eine schlagkräftige Gruppe entstehen, die ihren Kunden alle Spielarten des digitalen Marketings anbieten kann. Nun gab das Unternehmen bekannt, das es das Performance-Marketing-Geschäft an die Omnicom Media Group (OMG) abstoßen will. Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. >>> Internetworld.de
Offerista Group erweitert Portfolio mit Wogibtswas.at: Die Offerista Group, Spezialist für digitales Handelsmarketing, erweitert ihr Portfolio mit dem digitalen Prospekt-Anbieter Wogibtswas.at aus Österreich. Im Zuge der Transaktion beteiligt sich die Styria Media Group, zu der Wogibtswas.at gehört, zu 20 Prozent an der Offerista Group und bringt Wogibtswas.at zu 100 Prozent in das Unternehmen ein. >>> Derbrutkasten.at   >>> Trendingtopics.at

Index Exchange verwendet Bid Caching: Der Werbemarktplatz Index Exchange setzt seit über einem Jahr Bid Caching ein. Bei Bid Caching behält der Werbemarktplatz die digitale Anzeige im Speicher, um das Motiv möglicherweise auf einem weiteren Werbeplatz auszuspielen, mit dem der Nutzer später in Kontakt kommt. Agenturen kritisiert diese Praxis, berichtet das US-Fachmagazin" Adexchanger". Das Problem ist, dass die Anzeige nicht auf der Platzierung ausgeliefert wird, für die das urspüngliche Gebot abgegeben wurde. Käufer zahlen möglicherweise zu viel für einen Werbemittelkontakt, weil Nutzer bereits tiefer in die Inhalte einer Webseite vorgedrungen sind und sich auf Seiten bewegen, auf denen die Werbeplätze billiger sind. Nun legt Index Exchange diese Praxis auf Eis. >>> Adexchanger.com   >>> Indexexchange.com

Direct Deals über Amazons DSP: Über die Demand-Side-Plattform (DSP) von Amazon können Käufer von digitalen Werbeplätzen nun auch direkte Deals abwickeln. Bei Direct Deals setzen Werbungtreibende ihr Budget für die spezifische Platzierung ihrer Anzeigen bei namhaften Publishern unter Einsatz von Amazons Daten ein. >>> Adexchanger.com

Wie ein Immobilien-Unternehmer das neue kalifornische Datenschutzgesetz vorangetrieben hat: In einem längeren Lesestück berichtet das Magazin der "New York Times", wie der Immobilien-Unternehmer Alastair Mactaggart aus Oakland den "California Consumer Privacy Act of 2018" auf den Weg gebracht hat. Die Reportage legt auch offen, wie sich die großen Internet-Konzerne des Silicon Valley mit gut finanzierter Lobby-Arbeit dagegen wehrten. Ende Juni 2018 stimmte das kalifornische Abgeordnetenhaus für das Gesetz, das im Januar 2020 in Kraft treten wird. Verbraucher können dann von Unternehmen verlangen, offenzulegen, welche Daten über sie gespeichert sind und an wen sie weitergereicht werden.

Workshop zu Qualität im Targeting: Mark Elsner, Managing Partner der Agentur Echte Liebe und stellvertretender Vorsitzender des Ressorts Data Economy im BVDW, wird bei der Data Driven Marketing Conference am 6. und 7. November 2018 in München einen Workshop zu Qualität im Targeting halten. Seine These lautet "Ohne gutes Targeting ist Programmatic nicht viel wert."
Worüber werden Sie bei der Data Driven Marketing Conference sprechen?
Mark Elsner: Welche datengetriebenen Ansätze heute für das Targeting zur Verfügung stehen und wie in Marketingabteilungen und Agenturen umgedacht werden muss, damit diese Daten auch zielführend eingesetzt werden können.
Was können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Ihrem Vortrag in den Arbeitsalltag mitnehmen?
Elsner: Fundierte konzeptionelle und praktische Einblicke in die datengetriebene Ansprache von Konsumenten und welche Targeting-Ansätze für welche Aufgabenstellung geeignet sind.

Halt! Es gibt noch mehr:
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