Zweites und drittes Quartal 2018 21.12.2018, 10:25 Uhr

Adblocker-Rate in Deutschland bleibt stabil

Der OVK hat die aktuelle Adblocker-Statistik für Deutschland veröffentlicht. Demnach ist die Rate im zweiten und dritten Quartal 2018 im Wesentlichen stabil geblieben.
(Quelle: shutterstock.com/Sashkin)
Kurz vor Jahresende gibt der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) die Adblocker-Rate für das zweite und dritte Quartal 2018 bekannt. Im Wesentlichen blieb die Rate stabil: Ausgehend von einer Adblocker-Rate von 23,4 Prozent im ersten Quartal 2018, stieg die Zahl der auf dem Desktop geblockten Online-Display-Werbung im zweiten Quartal auf 24,45 Prozent. Im darauf folgenden dritten Quartal dagegen sank sie wieder auf 23,71 Prozent.
"Der Anteil geblockter Werbung bleibt damit zwar hoch, aber stabil", so Dirk Maurer (IP Deutschland), stellvertretender Vorsitzender des OVK im BVDW. Maurer mahnt Vermarkter allerdings weiterhin, die Verbreitung von "bad ads" zu verringern und die Qualität von Werbung zu erhöhen.
"Die Werbemittelspezifikationen der Publisher und Vermarkter müssen unbedingt berücksichtigt werden. Das bedeutet: die qualitative Arbeit hinter dem Redirect (Werbemittel) verbessern und eine besondere Fokussierung auf die Werbemittel im programmatischen Geschäft legen", so Maurer.
Die OVK-Adblocker-Statistik ist keine Nutzerumfrage, sondern eine technische Messung der bei den Vermarktern geblockten Werbung. 
Adblocker werden indes zunehmend in Browser integriert. So gibt es bei Google Chrome bereits seit Version 64 den eingebauten Anzeigenunterdrücker. In der Anfang Dezember 2018 neu herausgegebenen Browser-Version hat Google die Adblock-Regeln allerdings noch verschärft. So werden nun sämtliche Anzeigen einer Seite blockiert, wenn unter den Werbeeinblendungen auch nur eine einzige Anzeige dabei ist, die nicht den Regeln der Coalition for Better Ads entspricht. 

Zur "Coalition for better ads" gehören Google, Facebook, AppNexus oder die Verbände BVDW und IAB. Sie wollen bessere Online-Werbung schaffen und haben dafür untersucht, welche Desktop- und Mobile-Werbeformate beim Nutzer nicht gut ankommen.




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