Sicherheitsrisiko 20.02.2019, 10:01 Uhr

Phishing-Mails gaukeln auslaufendes WhatsApp-Abo vor

Derzeit versuchen Kriminelle, Nutzer von WhatsApp mit Phishing-Mails abzuzocken. Sie haben es auf Zahlungsdaten und Mobilfunknummern abgesehen. Das LKA Niedersachsen warnt.
(Quelle: Martin Gerten)
Um Kreditkartendaten abzugreifen, verschicken Kriminelle aktuell falsche E-Mails im Namen von WhatsApp. Darin werde behauptet, ein Jahresabo für den Messenger laufe ab und man müssen binnen 48 Stunden mit einer Kreditkartenzahlung reagieren, warnt das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen.
Tatsächlich ist die Nutzung der App aktuell kostenlos. Mit Hilfe der Phishing-Mail sollen laut LKA sowohl Zahlungsdaten als auch Mobilfunknummern gestohlen werden.
Wer auf die Masche hereingefallen ist und seine Kartennummer angegeben hat, sollte unverzüglich die kartenausgebende Bank informieren und Anzeige bei der örtlichen Polizei erstatten.
Zuletzt gab es ein Security Update für die neue iOS-Version: Diese unterstützt nun auch Touch- und Face-ID. Das Update (Version 2.19.20) ermöglicht es Benutzern, ihre Nachrichten mit Hilfe der biometrischen Authentifizierungsfunktionen des iPhones zu sperren und so vor neugierigen Mitlesern zu schützen.

WhatsApp ist wohl der am weitesten verbreitete Chat-Dienst weltweit. Daneben gibt es jedoch noch zahlreiche weitere Lösungen, die sich mindestens genau so gut eignen. Wir stellen zehn Open Source Messenger vor.




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