Start-up vorgestellt 14.04.2017, 11:20 Uhr

Groupjoyner: Planungs-App für Events

Groupjoyner empfiehlt sich als Organisations-Tool für Firmen, Teams und Freunde. Mit der App des gleichnamigen Start-ups aus Neuss lassen sich Veranstaltungen auch in größeren Gruppen planen.
Start-up am Start: Groupjoyner hilft bei der Abstimmung und Koordination von Gruppen
(Quelle: Shutterstock.com/Sunny Studio)
Verhandlungen mit Lieferanten, Besprechungen im Team oder die Präsentation neuer Produkte vor Händlern und Einkäufern: Die App Groupjoyner bietet sich Unternehmen und Privatpersonen als digitales Organisationstool zur Planung von Veranstaltungen an. "Andere Programme oder Apps bilden nicht alle Möglichkeiten ab, die man zur Organisation von Events braucht", sagt Claudius Bertheau. Zusammen mit vier Freunden hat er im Sommer 2016 Groupjoyner in Neuss gegründet, die App entwickelt und Anfang des Jahres inoffiziell gestartet. Jetzt beginnt der offizielle Start.
Gruppen bilden, Orte und Termine finden, Aufgabenlisten verteilen: Groupjoyner hilft beim Organisieren
Quelle: Unternehmen
Mit Groupjoyner lassen sich Gruppen gründen, Umfragen oder To-Do-Listen erstellen und Aufgaben verteilen - Aufgaben, die sich mit Hilfe von E-Mails oder Messenger-Diensten wie WhatsApp oder Facebook nur schwer und mit hohem Zeitaufwand koordinieren und abstimmen lassen.
"Groupjoyner bietet mit seinem ganzheitlichen Ansatz eine App, mit der sich Gruppenevents mobil managen lassen - und das macht sogar Spaß", meint Bertheau. Mit Hilfe der App können außerdem Fotos und andere Dateien gepostet und mit einander geteilt werden. Das Start-up aus Neuss adressiert sein Tool an Privatpersonen, Unternehmen und Vereine oder Organisationen.

Andere Planungstools am Markt

Es gibt schon eine ganze Reihe von Planungstools, Doodle aus der Schweiz dürfte wohl das bekannteste sein. Aber auch Kulibri und Planiteasy oder auch Yammer, Asana und Meetup ermöglichen die Organisation von Veranstaltungen oder die Abstimmung mit anderen Personen. Doch einige der hier genannten Organisationshilfen eignen sich eher für kleinere Gruppen (Doodle, Planiteasy), andere konzentrieren sich eher auf gemeinsame Aufgaben und Besprechungen (Asana und Yammer) und bilden nur Teilbereiche der Managementaufgaben ab. Bei Meetup können keine Aufgabenlisten erstellt werden, bei Planiteasy können keine Fotos und Kommentare hinterlassen werden. "Wir haben viel Wert auf eine klar strukturierte Oberfläche und eine intuitive Nutzerführung gelegt, so dass Nutzer den Überblick behalten", sagt Bertheau.

Die App stößt auf Interesse: Seit Januar kann sie geladen werden - ohne Werbung haben sich nach diesem ersten Softstart mehr als 1.000 Nutzer und Tester gefunden. Ihre Erfahrungen und Vorschläge halfen, die App zum offiziellen Start Anfang März zu verbessern.
Zur weiteren Verbreitung hofft Groupjoyner jetzt erstens auf virale Effekte, also Empfehlungen bestehender Nutzer und den Aufbau von vielen unterschiedlichen Gruppen. Außerdem investiert das Start-up jetzt verstärkt in Werbung. Groupjoyner kostet 99 Euro-Cent im Monat, kann aber auch kostenlos eingesetzt werden, wenn Nutzer Werbeeinblendungen zulassen.



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