BVDW zur Zukunft der Mobilebranche 27.02.2012, 12:09 Uhr

Mobile Commerce stimuliert den Onlinehandel

Wie entwickelt sich die Mobilebranche in diesem Jahr? Der Bundesverband Digitale Wirtschaft hat heute seine zehn Thesen veröffentlicht.
BVDW zur Zukunft der Mobilebranche
1. Das mobile Internet erobert den Massenmarkt
Der Anteil der über Netzbetreiber verkauften Smartphones am Gesamtsortiment liegt mittlerweile weit über 50 Prozent. Darüber hinaus werden zunehmend auch immer mehr dieser intelligenten Telefone über große Retail-Ketten auf den Markt gebracht. Die Hürden zur Nutzung des Mobile Internet werden für Verbraucher durch günstige Datenflatrates geringer. Jedes kundenorientierte Unternehmen muss eine für Mobile optimierte Internet-Präsenz besitzen, die auf mobilen Endgeräten einwandfrei nutzbar ist.
2. Die Claims im Ökosystem Mobile sind noch nicht abgesteckt
Neben den zwei etablierten Betriebssystemen ist Platz für ein drittes, starkes Ökosystem mit seinen Technologie- und Content-Partnern. Dies betrifft vor allem den wachsenden Bereich der Business Applikationen. Unternehmen müssen diese Entwicklung im Rahmen ihrer Mobile Strategy berücksichtigen.
3. Mobile Dienste müssen nutzwertig und relevant sein
Nur valide Kennzahlen über die Nutzung der Dienste und Inhalte können bestehende Informations- und Unterhaltungsangebote optimieren. Das Messen der Relevanz sowie ein genaues Usability- und Conversion-Tracking von Mobile-Applikationen und Mobile Sites werden für Unternehmen zur Pflicht. Was im Web schon lange Selbstverständlichkeit ist, dringt künftig auch in die Mobile Web- und App-Economy. Bei dem rasanten Zuwachs an Mobile Apps und Sites wird es sich kein Anbieter mehr leisten können, auf die Optimierung zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen zu verzichten.
4. Sprache revolutioniert die Steuerung von Apps
Die Zukunft des gesamten Marktes wird von intelligenten, sprachbasierten Applikation geprägt. Zugleich erfordert die Weiterentwicklung der Sprachsteuerung gänzlich neue Gestaltungsparameter für den Mobile Screen. Während bislang die vorhandenen Apps ausschließlich auf der Spracherkennung basieren, werden echte „Sprachversteher“ unter den Applikationen das mobile Leben für viele Kunden vereinfachen. Aus dem Taxi heraus per Sprache ein Zugticket zu kaufen und den Sitzplatz zu reservieren wird bald auf vielen Endgeräten zur Normalität werden.
5. Social-Kampagnen müssen mobil funktionieren
Die mobile Nutzung von sozialen Netzwerken und Angeboten wächst bereits jetzt rasant, so dass für Social Media ausgelegte Kampagnen auch mobil nutzbar sein müssen. Social Media Kampagnen sind jedoch im mobilen Kanal über die mobile Internetseite oder Apps üblicherweise nicht sichtbar. Kunden müssen deshalb eine Strategie entwickeln, wie sie die Sichtbarkeit auf dem mobilen Kanal in Zukunft erreichen können.



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