Mobile Marketing 2020 30.07.2020, 14:30 Uhr

Mobile Budgets wachsen trotz Corona-Krise weiter

Eine Studie für die Mobile Marketing Association (MMA) in 26 Märkten liefert eine Momentaufnahme, wie Marken, Agenturen, Medieninhaber und Technologieanbieter das Thema Mobile Marketing sehen - insbesondere auch im Hinblick auf Covid-19.
(Quelle: Pexels)
Rund 94 Prozent der Marketingfachleute glaubt, dass mobile Werbung effektiv ist, rund 73 Prozent glauben dies nicht nur, sondern messen auch die Effektivität. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "State of the Industry: Mobile Marketing in EMEA 2020", die für die MMA von WARC durchgeführt wurde. Insgesamt wurden dafür 596 Personen in 26 Märkten im Raum Europa, Mittlerer Osten und Asien (EMEA) zwischen April und Mai 2020 befragt.

Wachstum trotz Krise

Rund die Hälfte der Befragten (49 Prozent, 40 Prozent im Vorjahr) setzt mehr als ein Viertel ihres Budgets für Aktivitäten auf Smartphones oder Tablets ein. Mobile Endgeräte bleiben somit der am schnellsten wachsende Kanal und sind Wachstumstreiber für das Internet.
Die Corona-Krise hat sich jedoch unweigerlich auf die Mittel ausgewirkt: Vor dem Ausbruch erwarteten 66 Prozent der Befragten, dass ihre Budgets im Laufe des nächsten Jahres steigen würden, jetzt sind nur noch 39 Prozent dieser Meinung.
Quelle: WARC

Mobile Geräte bleiben noch länger im Fokus

Für die meisten Befragten sind mobile Kanäle in den Fokus gerückt und werden es wohl auch noch länger bleiben. Rund die Hälfte der mobilen Budgets wird dabei in Videomarketing investiert. Das Wachstum des Konsums von Mobile Video wird als das bedeutendste User-Verhalten angesehen, das sich auf das Marketing im Jahr 2020 auswirken wird.
Der Anstieg von Apps wie TikTok und Quibi wird in den nächsten 12 Monaten erheblich sein. Bis 2025 erwarten 48 Prozent, dass mobilbasierte Markeninhalte ihr Hauptfokus sein werden. Der Ausbau von 5G und der damit verbundene Leistungssprung unterstützen diesen Trend.
Quelle: WARC


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