neofonie stellt funktionierendes WePad vor 27.04.2010, 09:00 Uhr

Wird das WePad doch ein iPad-Konkurrent?

Das Berliner Unternehmen neofonie hatte für die Premierenvorstellung seines Tablet-PCs WePad viel Schelte bezogen, da dort lediglich ein Video die Funktionen zeigte. Bei der zweiten Präsentation sollte dies nun besser werden.
neofonie stellt funktionierendes WePad vor
Und es funktioniert doch: Das WePad reagierte bei der Präsentation am Montagabend auf Displayberührungen - allerdings nicht immer fehlerfrei. Beim Blättern ruckeln die Bilder, ebenso wie die Wiedergabe von Flashfilmen. Anders als Apples iPad beherrscht das WePad aber echtes Multitasking. Über Navigationsflächen am Displayrand lässt sich das WePad per Fingerstreich navigieren. Einige Anwendungen liefen noch in virtuellen Maschinen, sollen aber später in den Kern der Anwendung wandern.
Das System setzt auf eine Linuxdistribution auf, welches es in der finalen Version sein wird, ließen die Macher jedoch noch offen. Als Webbrowser und Mediaplayer kommen Open-Source-Anwendungen zum Einsatz. Später soll auch ein Android und Adobe Air auf dem Gerät laufen. Die zusätzlichen Anwendungen will der Hersteller in seinem eigenen Meta-Store bereitstellen, aus dem sich schon bei der Vorstellung die Programme auf das Gerät ziehen ließen.
Auch bei der Peripherie will man im Hause neofonie nicht beschränken. Zum Datenaustausch steht neben einem Slot für SD-Karten auch ein USB-Anschluss zur Verfügung. Darüber sollen sich auch eine Maus, eine Tastatur und weitere Hardware anschließen lassen. Zudem gibt man sich Entwicklern gegenüber sehr aufgeschlossen. Ein Expertenmodus soll den Zugriff auf das komplette Linuxsystem erlauben.
Ab Dienstag kann das WePad vorbestellt werden. Das Gerät gibt es in einer Version mit 16 und mit 32 Gigabytes Speicherplatz, sowie mit WLAN und optionalem UMTS-Modem und kostet in der kleinen Version mit WLAN und 16 GB 469 Euro und in der großen Version mit 32 GB, Full HD, UMTS, WLAN und GPS 569 Euro.



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