Die Trends und Highlights vom MWC

Verschmelzung von KI und IoT

IoT bzw. Industrie 4.0 ist schon lange gesetztes Programm auf dem MWC - mit Ausstellern wie Accenture, Huawei, Microsoft oder SAP. Themengebiete wie Angewandte KI, Industrie 4.0 und Vernetzung lassen sich aber nicht mehr sauber voneinander trennen: Vor allem von KI, Robotern, IoT oder VR angetriebene Innovationen verändern die Industrie, insbesondere, wenn 5G mit ins Spiel gebracht werden. In der GSMA Innovation City in Halle 4 gab es zahlreiche Anwendungsbeispiele zu Bestaunen.
Nochmal China: Die Chinesen sind nicht nur bei Hardware auf dem Vormarsch. Auch Alibaba Cloud hat eine Reihe neuer Lösungen und Features präsentiert. Die Angebote seien bislang nur in China erhältlich gewesen, kämen nun aber auch auf den internationalen Markt.

Autohersteller zeigen immer intelligentere und besser vernetzte Fahrzeuge

Doch auch Drohnenhersteller, e-Scooter-Anbieter und natürlich Automobilkonzerne zeigten interessante Mobilitätslösungen. Ford kündigte zwei neue Apps an, die Autofahrer sowie Fahrer dabei unterstützen sollen, schnell, sicher und präzise zu navigieren, darunter Sygic Truck Navigation mit Routing-Funktionen, die Nutzfahrzeugfahrern helfen, enge Straßen und niedrige Brücken zu vermeiden, sowie what3words. Die Navigationshilfe, die weltweit von zahlreichen Rettungsdiensten und Lieferfirmen verwendet wird, ermöglicht es mit nur drei Wörtern, schnell und genau Orte zu finden. Überhaupt waren die zahlreichen Autohersteller mit ihren immer besser vernetzten Fahrzeugen ein großes Thema beim MWC. Hier ging es um Fortschritte etwa bei künstlicher Intelligenz, bei der Digitalisierung der Industrie oder der Vernetzung von Häusern und ganzen Städten.
Daneben gab es zahlreiche Innovationen und Gadgets, zum Beispiel Microsofts Augmented Reality Brille Hololens 2 mit einem doppelt so großen Sichtfeld wie der Vorgänger. Hier wird die reale Welt wird um Einblendungen erweitert, was dem Verbraucher (vor allem B2B-Kunden) weniger Unterhaltung, als konkreten Nutzen bringen soll. Techniker zum Beispiel können damit Maschinen besser verstehen, Chirurgen viel präziser operieren. Als Massenprodukt ist das Ganze nicht geeignet, rund 3.500 US-Dollar müssten Computerspiele-Fans für die teure Brille aufbringen. 
Auch der Trend zur direkt am Körper getragenen oder angewandten Technik war an zahlreichen Ständen sichtbar, so stellte Procter & Gamble eine interaktive Zahnbürste vor. Neben vielen anderen Spielereien gebe ich zu: die hätte ich am liebsten gleich mitgenommen....



Das könnte Sie auch interessieren