App-Abos auf Facebook 20.06.2012, 10:34 Uhr

Neue Monetarisierungsmöglichkeit für Entwickler

Facebook bietet Entwicklern neue Monetarisierungsmöglichkeiten: Developer können ihre Apps nun auch per Abo vertreiben - und das in ihren jeweiligen lokalen Währungen. Facebook Credits sind nicht mehr nötig
App-Abos auf Facebook
Ab Juli 2012 können Developer ihre besten Kunden mit einem Abo-Service an sich binden: Facebook ermöglicht den Entwicklern, Premium-Abos oder Sonderangebots-Deals anzubieten. Damit können sich Entwickler eine regelmäßige Umsatzquelle erschließen. Das neue Feature ist für alle Desktop- und Mobile-App-Anbieter zugänglich, kündigt Facebook im Developer-Blog an.
Derzeit testen bereits einige ausgewählte Anbieter die Abo-Option. Bezahlt werden kann übrigens in der lokalen Währung der Nutzer. Dies soll den Einkauf für Nutzer vereinfachen, so Facebook, und die Reichweite des App-Angebots global vergrößern. Auch für die Anbieter kann dies von Nutzen sein: Preise können je nach Markt gestaffelt werden. Facebook verdient dabei nach wie vor 30 Prozent des Kaufpreises.
Die Facebook-Währung Credits ist damit nicht mehr zwingend notwending. Facebook kündigt daher an, die Credits-Konten auf die lokalen Währungen umzurechnen. Bis Ende des Jahres sollen alle Apps oder Spiele, die virtuelle Güter verkaufen, auf die Nutzung der lokalen Währungen umgestellt haben.
Seit Mitte Juni 2012 werden Apps bei Facebook in einem zentralen App-Shop angeboten.



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