Mobile Videowerbung erreicht die Nutzer 08.11.2010, 14:20 Uhr

Werbung in Apps bleibt besser hängen

Mobile Internetnutzer sind eine aufmerksame Zielgruppe, das fand IP Deutschland bei der Auswertung einer mobilen Kampagne für den Kinofilm "Salt" heraus. So gaben 69 Prozent der Nutzer der RTL-Handy-App an, den Videospot von Sony Pictures zu kennen.
Werbung in Apps bleibt besser hängen
In der Analyse hat IP Deutschland die Wirkung von Werbung in einer mobilen App mit der auf mobilen Internetportalen verglichen. Insgesamt konnte sich ein Fünftel der Nutzer des RTL-Mobilportals spontan an die Kampagne für den Kinofilm "SALT" erinnern, bei den Nutzern der RTL-App war es jeder Vierte. Dabei war besonders die Integration des Mobile Banners in der App erfolgreich: 69 Prozent der User gaben an, den Banner im Kampagnenzeitraum gesehen zu haben, bei RTL mobil waren es 64 Prozent.
Die Werbekampagne sollte das Interesse auf den Kinofilm wecken - mit einigem Erfolg: Von den befragten Nutzern waren 66 Prozent der Meinung, der Spot mache neugierig auf den Kinofilm, 58 Prozent sagten, dass der Spot ihnen gefallen hat. Zu einem Kinobesuch ließen sich davon 27 Prozent der Besucher der mobilen Website und 29 Prozent der App-Nutzer anregen. Ein generelles Interesse an mobiler Werbung zu Kinofilmen bekundeten 36 Prozent.
Für die Auswertung wurden rund 160 Nutzer der RTL-App fürs iPhone und rund 130 User des RTL-Mobilportals per Zufallsauswahl aufgefordert, an der Umfrage teilzunehmen. Die Befragung wurde direkt auf dem mobilen Endgerät durchgeführt.
Videowerbung ist für IP Deutschland ein wichtiges Thema: Erst im Oktober hatte die Vermarktungsgesellschaft ein neues Video-Ad-Format vorgestellt. Der Branded Player XXL ist eine klickbare In-Stream-Werbung, die sich um den Videoplayer herum entfaltet. Mit dieser Form einer Tandemanzeige verspricht IP seinen Kunden mehr Werbewirkung.



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