Studie zu Conversion Rates 21.09.2010, 16:26 Uhr

Produktauswahl als kritischer Moment

An welcher Stelle brechen Kaufwillige den den Onlineshop-Prozess ab? Das haben ECC Handel und Mücke, Sturm & Company untersucht und daraus Handlungsanweisungen abgeleitet.
Studie zu Conversion Rates (Foto: iStock/Tetra2000)
Die Produktauswahl ist der entscheidende Moment: Hier brechen 44,5 Prozent der potenziellen Kunden und immerhin von 11,2 Prozent der Bestandskunden den Kaufprozess ab (siehe Grafik).
Von den möglichen Neukunden verabschieden 17,8 Prozent bereits schon auf der Startseite, 15,9 Prozent bei der Registrierung und 14,3 Prozent bei der Auswahl der Bezahlmethode. Bei den Bestandskunden geben 4,3 Prozent bei den Bezahlmethoden auf, 3,7 Prozent bei der Registrierung und 3,2 Prozent bei der Eingabe der Zahlungsdaten.
Um den Gesamtumsatz maximieren zu können, ist es der Studie "Shopmonitor Spezial Themenschwerpunkt Usability" zufolge für Onlineshops essentiell, die Kaufabbruchraten in allen Phasen des Kaufprozesses zu kennen und mit Hilfe geeigneter Maßnahmen zu minimieren. Da Kunden mit konkreter Kaufabsicht den meisten Umsatz generieren, sollten diese bei der Analyse im Fokus stehen.
Nach der eingehenden Analyse der Abbruchraten der 20 umsatzstärksten Onlineshops ergeben sich folgende Erkenntnisse:
  • Neukunden können mittels nutzerfreundlicher Landing Page gewonnen werden
  • Zwanghafte oder umständliche Registrierungsprozesse schrecken potentielle Kunden ab
  • Beim Produktangebot beziehungsweise der Produktdarstellung besteht großer Handlungsbedarf
  • Bezahlverfahren werden als Kaufhürde für den Kunden unterschätzt und vernachlässigt
"Selbst viele der umsatzstärksten Onlineshops operieren deutlich unter ihrem Potential und schneiden im Benchmarkvergleich mit bescheidenem Erfolg ab", kommentiert Achim Himmelreich, Partner bei Mücke, Sturm & Company, die Studie, deren Zusammenfassung per Mail angefordert werden kann.



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