Mobile User sind meist Smartphone-Besitzer 26.07.2010, 16:32 Uhr

Das mobile Internet hat die Massen noch nicht erreicht

Vor allem die Besitzer von Smartphones nutzen das mobile Internet intensiv. Die breite Masse geht jedoch bislang noch nicht mit dem Handy ins Internet. Dies wird sich aber in den kommenden Monaten ändern, da die Nutzer nach und nach alte Handys gegen neue, internetfähige Smartphones austauschen werden.
Das mobile Internet hat die Massen noch nicht erreicht Foto: fotolia.com/Franz Pfluegl
Während die Smartphonebesitzer kaum Ressentiments gegenüber dem mobilen Internet haben, sieht die Masse der Internetnutzer Mobile weiterhin kritisch, zeigt die aktuelle W3B-Studie von Fittkau & Maaß. Derzeit sei es nur ein Medium für die Smartphoneuser, allen voran den Besitzern von iPhones. Deshalb ist es auch kaum verwunderlich, dass diese Gruppe den normalen Internet-Handy-Surfern in Sachen Nutzungsdauer und in der Menge der verschiedenen Nutzungsarten weit voraus ist. Vor allem zu hohe oder zu undurchsichtige Tarife halten die Nutzer vom mobilen Internetzugriff ab. Auch der mangelnde Bedienkomfort ist für manche ein Grund, sich diesem Kanal zu entziehen.
Apps sind beliebt: Zwei Drittel aller Smartphonenutzer nutzen sie. Mit 69 Prozent bevorzugt die Mehrheit von ihnen kostenlose Anwendungen. Dabei stehen Navigationslösungen im Zentrum des Interesses. In der Beliebtheit rangieren dahinter Spiele-Apps, Anwendungen für Nachrichten, Wetter und Musik, die jeweils mehr als die Hälfte aller Smartphone-Besitzer nutzen.
Wenn Apps, dann richtig
Von allen Smartphonebesitzern nutzen 26,5 Prozent mehr als 40 mobile Apps auf ihren Geräten. Weniger als fünf Anwendungen setzen dagegen nur 20,6 Prozent ein. Apps gelten allgemein als Wachstumstreiber des mobilen Internets. So geht auch Fittkau & Maaß davon aus, dass das große Wachstum in diesem Bereich erst in den kommenden Monaten einsetzen wird. Insbesondere die Surfpads und Tabletrechner wie Apples iPad könnten hier das Wachstum deutlich verstärken.



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