Second-Screen-Studie auf mobilen Geräten 22.10.2013, 10:09 Uhr

Mobile Ads verbessern die Werbewirkung

In Folge der zunehmenden Verbreitung von Smartphones werden inzwischen auch Befragungen mobil durchgeführt. Eine aktuelle Studie hat die User-Akzeptanz von Marktforschung über mobile Endgeräte untersucht. Die Untersuchung zeigt auch, dass die gleichzeitige Aussendung eines TV-Spots mit einer mobilen Anzeige sich positiv auf die Werbeerinnerung auswirkt.
Grundsätzlich finden 40 Prozent der deutschen Besitzer eines Smartphones oder Tablets die Idee, mit mobilen Endgeräten an Marktforschungsbefragungen teilzunehmen, gut oder sehr gut. Bei denjenigen, die schon einmal an einer solchen mobilen Befragung teilgenommen haben, sind es 76 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Marktforscher von TNS Infratest.
Dabei erwarten die Nutzer, dass der Aufwand der Befragung möglichst gering ist: Die Befragungen sollten möglichst kurz sein und nach Belieben unterbrochen und an einem anderen Ort fortgesetzt werden können. Laut Studie steigt die Teilnahmebereitschaft, wenn das Befragungsthema interessant, relevant und der Sinn der Umfrage einleuchtend ist. Nicht zuletzt gefällt es den Teilnehmern, wenn der Fragebogen durch unterhaltende Elemente angereichert wird.
Second Screen erhöht die Kaufbereitschaft
Zudem untersuchte TNS Infratest am Beispiel einer aktuellen Kampagne, welche Wirkung ein parallel zu einem Fernsehspot ausgeliefertes Mobile Ad Banner hat. Dazu wurde das getestete Werbebanner auf mobile Websites ausgeliefert. Die Teilnehmer beantworteten den Test mithilfe einer Befragungs-App, die sie sich vorher auf ihr Smartphone oder Tablet geladen hatten. Für das Anschauen des Programm und den Start der Befragung erhielten die Teilnehmer jeweils eine Push-Benachrichtigung. "Bei den Teilnehmerinnen, die Kontakt mit dem TV-Spot und dem mobilen Banner hatten, konnten ein höheres Interesse an der Marke des FMCG-Kunden, ein positiveres Markenbild, eine stärker ausgeprägte Weiterempfehlungsbereitschaft und - wohl der wichtigste Beleg - eine verstärkte Kaufbereitschaft gemessen werden", so das Fazit der Studienautoren.
Für die Studie wurden insgesamt 832 Smartphone- und Tablet-Nutzer im Zeitraum vom 25. Juli bis 19. August 2013 befragt.
Fast jeder zweite Deutsche nutzt inzwischen sein Smartphone oder Tablet parallel Fernsehen - oft um Zusatzinformationen zum laufenden Programm zu bekommen, aber auch zum Austausch mit Anderen.Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland anlässlich der IFA 2013 in Berlin.



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