Neues Design 10.05.2019, 10:22 Uhr

Updates für Google Maps: Inkognito-Modus und AR-Funktionen

Googles Kartensystem Maps erhält ein kleines Redesign. Die überarbeitete Navigation und Suchleiste sollen der besseren Übersichtlichkeit dienen. Spannend werden Augmented Reality-Funktionalitäten und der Inkognito-Modus.
(Quelle: shutterstock.com/bloomua)
Für die Nutzer werden die Änderungen im Design von Google Maps fast unmerklich sein. Das Kartensystem von Google bleibt im Wesentlichen gleich, erhält aber ein Update, das die letzten Verbindungen zu Googles gescheiterter sozialer Plattform Google+ beseitigt.
Zur besseren Übersichtlichkeit zieht Google beispielsweise das Profilbild der Nutzer nun neben das Mikrofonsymbol in die Suchleiste von Maps. Im Seitenmenü erinnert das Google-Logo den Nutzer daran, wo er sich befindet. Die Verknüpfung zum allgemeinen Google-Konto mit Nutzerprofilbild wurde dagegen eingespart. 
Auf die Augmented Reality-Funktionalitäten dürfen sich die Nutzer ebenfalls jetzt schon freuen. Der Testlauf wurde zunächst noch erweitert, das Feature soll aber demnächst für alle Nutzer eingeführt werden. Spielereien wie ein virtueller Fuchs, der mit dem Nutzer im AR-Bereich von Maps durch die Karten spaziert, sollen jedoch erstmal nicht kommen - so etwas sei zu gefährlich, so das Unternehmen am Rande der I/O-Entwicklerkonferenz. 

Ohne Werbung dank Inkognito-Modus

Stattdessen will Google in Kürze den Inkognito-Modus ins Kartenwerk einführen. Dabei verspricht das Unternehmen, die Suchanfragen und gespeicherten Orte der Nutzer nicht im Profil abzuspeichern, wenn die User den Inkognito-Modus aktiviert haben. Für User bedeutet dies, dass ihre Anfragen nicht für die Einblendung von Werbeanzeigen oder Empfehlungen genutzt werden können.
Die Karten bei Google Maps waren zuletzt vor rund drei Jahren überarbeitet worden.



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