Expert Insights 21.12.2015, 08:15 Uhr

Geh mir nicht auf den Keks

"Diese Seite benutzt Cookies – stimmen Sie diesen zu?" So oder so ähnlich klingt die Nachricht, die beim User nach Pop-Up-Bannern den höchsten Nervfaktor genießt. Ob man zustimmt, oder nicht, hat selten Einfluss auf das Tracking.
Matthias Stadelmeyer, CEO bei Tradedoubler
Die wachsende Zahl an Geräten und Browsern, die Cookies blockieren, bedarf daher intelligenterer Technologie, um auch weiterhin präzises Tracking und vollständige Customer-Journey-Daten zu erhalten. Ungetrackte Aktivitäten können in Umsatzverlusten und einer unklaren Kosten-Nutzen-Verteilung von Werbeausgaben resultieren.
Eine weitere Hürde für Marketer ist, dass der Purchase Path nicht nur auf dem Mobilgerät erfolgt, sondern der Verbraucher fröhlich zwischen Smartphone, Desktop und auch Tablet hin und her wechselt. Cross Device Tracking und Cookieless Tracking sind aktuell die größten Herausforderungen der Onlinemarketing-Branche.

Negative Auswirkungen für Publisher

Die Unterbindung von Cookie-Tracking kann insbesondere für Publisher schnell auch finanzielle Verluste verursachen, denn Marketingverantwortliche können nicht mehr nachvollziehen, welche Werbeanzeige oder welcher Link letztlich zum Klick oder Kauf geführt oder diesen unterstützt hat. Somit entfällt womöglich die Kommission für Publisher, da ihr Beitrag am Kauf oder Lead nicht nachvollziehbar ist.



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